05. Januar 2018

Caschys Rückblick: Hallo 2018!

Gute Vorsätze ... die wünscht Caschy sich neben Sicherheits-Patches von vielen Herstellern. 

Caschys Rückblick

Das neue Jahr hat begonnen, traditionell die Zeit der guten Vorsätze, die dann vielleicht doch nicht eingehalten werden. Gute Vorsätze könnten auch die Technik-Hersteller einmal gebrauchen, man muss nur in Richtung Android schielen, um die Update-Dramen zu sehen.

Während das Fehlen neuer Funktionen vielleicht noch verschmerzbar ist, sind Sicherheits-Patches eine ganz andere Hausnummer, die es ebenfalls noch von viel zu wenigen Herstellern regelmäßig gibt.

Enorme Sicherheitslücke entdeckt

Zum Thema Sicherheit tragen auch Intel und andere Prozessor-Hersteller zum Jahresbeginn bei, allerdings eher im negativen Sinn. Es ist eine Lücke in der Prozessorarchitektur vorhanden, die Prozessen Zugriff auf Daten anderer Prozesse geben kann. Für diese Lücke ist bereits ein Patch in Arbeit, sodass ihr bald auf allen Plattformen Updates spendiert bekommt.

Das Problem ist allerdings, dass es sich bei dem Fehler wohl um einen Designfehler in den Prozessoren handelt. Dieser erfordert zwingend ein Umschreiben des Kernels des Betriebssystems. Der Patch wiederum sorgt dafür, dass Anwender mit Leistungseinbußen rechnen müssen.

Auch Cloud-Server betroffen

Betroffen sind dafür natürlich nicht nur zahlreiche Rechner, die in irgendwelchen Büros oder Privaträumen stehen, sondern eben auch Cloud-Server. Gerade in diesem Bereich würden sich Leistungseinbußen gar nicht gut machen.

Aber wie sehr das Stopfen der Sicherheitslücke sich dann tatsächlich im einzelnen auf die Leistung auswirkt, wird man dann sehen, wenn die Prozessoren und Systeme den Patch erhalten haben.

Von den Lücken Meltdown und Spectre werden wir sicher noch hören, da eben auch so viel betroffen ist – wahrscheinlich auch eure Smartphones.

Apple muss Akkus tauschen 

Leistungseinbrüche haben eventuell auch Nutzer eines älteren iPhone wahrgenommen. Man erinnert sich vielleicht an die Akkuproblematik mit dem iPhone 6S, die Geräte schalteten sich einfach aus, Apple half mit einem Software-Update nach.

Was das Update gemacht hat? Die Leistung des iPhone 6S gedrosselt, um Spitzen in der Stromaufnahme zu vermeiden, die ein schwacher Akku nicht mehr liefern kann.

Eigentlich hat Apple damit die Lebensdauer eines iPhone also sogar verlängert. Allerdings wurde dies nicht wirklich kommuniziert. Das hat man nun nachgeholt, nachdem die Vorgehensweise entdeckt wurde. Aber das ist nicht alles, denn allen Nutzern eines iPhone 6 oder neuer, wird nun ein Akkutausch günstiger angeboten.

Statt 89 Euro für einen neuen Akku, bezahlt man nun nur noch 29 Euro. Dieser Tausch wird unabhängig vom Ergebnis des Diagnose-Tools angeboten. Lediglich bei Fremdkomponenten im iPhone oder anderen Schäden verweigert Apple den Austausch (wie im Garantiefall eben auch). Bis Ende 2018 hat Apple die Austauschaktion angesetzt.

Erneute Klage gegen Spotify 

Auch Spotify startet nicht gerade glücklich in das neue Jahr, das Unternehmen sieht sich wieder einmal mit Rechteinhabern konfrontiert, die sich nicht gerecht behandelt fühlen.

Mindestens 1,6 Milliarden Dollar möchte Wixen Music Publishing im Namen seiner Künstler eintreiben, darunter auch große Namen wie Neil Young, The Doors oder Rage Against the Machine.

Spotify zweifelt hingegen an, ob Wixen Music Publishing überhaupt das Recht hat, im Namen der Künstler zu klagen. Das könnte durchaus noch spannend werden.

Amazon liefert Nutzungs-Zahlen

Streaming gab es 2017 auch von Amazon, neben Musik auch Filme und Serien via Amazon Prime Video. Amazon hat hier einen recht erfreulichen Jahresrückblick zu verkünden.

Den stärksten Streaming-Tag gab es spät im Jahr, am 30. Dezember war der Höhepunkt. Die am meisten gestreamten Inhalte: Zweite Staffel The Grand Tour, und The Marvelous Mrs. Maisel im Bereich Serien, The Big Sick und The Circle waren die meist gestreamten Filme.

Schaut man sich die Städte mit den meisten Kunden an, ist Wien nicht nur vertreten, sondern die Nachbarn aus Österreich kommen auch auf die meisten Streamingstunden pro Kunde. Leider versäumt Amazon es, die Anzahl der Stunden zu nennen.

Informationen gibt es aber zu X-Ray, der Funktion, die weiterführende Details zu Inhalten und / oder Schauspielern per Knopfdruck liefert. In den USA stieg die Nutzung stark an, 85 Prozent mehr X-Ray-Nutzung gab es im vergangenen Jahr.

Amazon Prime Video: 2017 in Deutschland

Am häufigsten gestreamte Serien

  •        You Are Wanted – Staffel 1
  •        Kevin Can Wait – Staffel 1 [dt./OV]
  •        American Gods – Staffel 1 [dt./OV]
  •        Taboo – Staffel 1 [dt./OV]
  •        Lucifer – Staffel 2 [dt./OV]

Am häufigsten gestreamte Filme

  •        Die Unfassbaren 2 – Now You See Me 2 [dt./OV]
  •        Minions [dt./OV]
  •        Nerve [dt./OV]
  •        Jurassic World [dt./OV]
  •        Ted 2 [dt./OV]

Am häufigsten heruntergeladene Serien

  •        Lucifer – Staffel 1 [dt./OV]
  •        Kevin Can Wait – Staffel 1 [dt./OV]
  •        The Grand Tour – Staffel 1 [dt./OV]
  •        The Night Manager – Staffel 1 [dt./OV]
  •        American Gods – Staffel 1 [dt./OV]

Am häufigsten heruntergeladene Filme

  •        Bibi & Tina: Voll verhext!
  •        Ich – Einfach unverbesserlich 2 [dt./OV]
  •        Die Bestimmung – Divergent [dt./OV]
  •        Passengers [dt./OV]
  •        Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind [dt./OV]

Vodafone liefert Zahlen 

Zahlen gibt es auch von Vodafone, das vergangene Silvester hat wieder für Nutzungsrekorde in den Mobilfunknetzen gesorgt. Während des Jahreswechsels stieg die Datennutzung zwischen 20 und 3 Uhr im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent an.

450 Millionen MB wurden in dieser Zeit übertragen. Allerdings bedeutet dies auch nur ein Mehr von 33 Prozent im Vergleich zu einem durchschnittlichen Tag 2017.

Telefoniert wurde zu Silvester ebenfalls, auf einem ähnlichem Niveau wie im Vorjahr - 23 Millionen Gespräche wurden in der Zeit zwischen 20 und 3 Uhr abgewickelt. Beim Versand von SMS ist hingegen wieder ein Rückgang zu verzeichnen, 9 Prozent weniger als im Vorjahr waren es.

Mastercard startet Bonusprogramm 

Den Abschluss unseres ersten Rückblicks widmen wir MasterCard. Während jeder auf echtes Mobile Payment (z.B. via Apple Pay) wartet, ist selbst die Nutzung von Kreditkarten in Deutschland oftmals noch ein Krampf. Vielleicht kann es ein Bonusprogramm lösen, das hat MasterCard nun eingeführt. Jede Transaktion gibt Punkte, die Höhe der Transaktion spielt dabei keine Rolle.

Die gesammelten Punkte lassen sich dann wie gewohnt in Prämien tauschen. Das ist weniger wegen des Bonusprogramms an sich interessant, sondern vielmehr deswegen, dass Kunden durch so etwas tatsächlich zur Nutzung einer Karte gelenkt werden können. Man muss sich nur Payback anschauen.

Das wiederum könnte auch sich Kreditkarten verweigerten Händlern den nötigen Schubs geben, endlich einmal Kartenzahlung zu akzeptieren. Gerade Großstädte wie Berlin gehen hier ja mit sehr schlechtem Beispiel voran. Und ganz ehrlich, verständlich ist das nicht. Vielleicht hilft das Programm ja tatsächlich an dieser Stelle.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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