18. September 2019

Die Apple Watch Series 5 im Test

Apple hat die neue Apple Watch Series 5 vorgestellt und wir haben sie für euch unter die Lupe genommen.

Caschy Rückblick

Apple hat nicht nur neue Modelle des iPhone auf den Markt gebracht, sondern auch eine neue Version der Apple Watch, die Apple Watch Series 5. Sie basiert quasi auf der im letzten Jahr vorgestellten Apple Watch Series 4, die es nun nicht mehr gibt.

Weiterhin gibt es aber die Apple Watch Series 3, die nun zu einem günstigeren Preis verfügbar ist - für Einsteiger vielleicht genau das richtige.

Die Apple-Zentrale in Cupertino 

Apple Watch Series 5: Das Display geht nun nicht mehr aus

Die Neuerungen bei der Apple Watch Series 5 halten sich in Grenzen. Fokus wird diesmal auf das Display gelegt, das erstmalig als Always-on-Display daher kommt. Dargestellt wird das Watchface dauerhaft in Farbe.

Damit da der Akku nicht so schnell in die Knie geht - Apple gibt nach wie vor 18 Stunden Nutzungszeit an, was sich bei zahlreichen Nutzern in tatsächlichen 1,5 Tagen Laufzeit darstellt - wurde hier die Refresh-Rate des Displays bei Inaktivität auf 1 Hz gesenkt.

Die Apple Watch Series 5 am Arm getragen.

Ein Refresh pro Sekunde, das bedeutet wesentlich weniger Stromverbrauch als 60 Hz, die das Display auch in der Lage ist zu liefern, nämlich dann, wenn man die Uhr auch aktiv nutzt.

Beim Display handelt es sich um ein sogenanntes Niedertemperatur-Poly-Silizium- und Oxid-Display.

Dieses LTPO-Display ist zusammen mit dem Low-Power-Displaytreiber und dem neuen Umgebungslichtsensor für das Energiemanagement verantwortlich - und eben dafür, dass auch mit dem Always-on-Display die gewohnte Akkulaufzeit erreicht wird.

Ebenfalls neu in der Apple Watch Series 5: Ein Kompass

Dieser wird logischerweise zur Richtungsbestimmung eingesetzt. Das kann als alleinige App auf der Watch passieren, aber eben auch in Navigations-Apps, wo man dann sehr viel zuverlässiger seine Blickrichtung ausmachen kann.

Zu bedenken ist hier: Armbänder mit Magnetverschluss können die Kompass-Funktion stören.

Internationale Notrufe kann die Apple Watch Series 5 auch automatisch absetzen, sofern man das Modell mit Mobilfunkanbindung nutzt. Das allerdings nicht in Deutschland, hierzulande steht die Funktion nicht zur Verfügung.

watchOS 6 birgt neue Möglichkeiten für alle Apple Watch Versionen

Neben den genannten Neuerungen, die auf der Hardware basieren, wird auch watchOS 6 zahlreiche neue Möglichkeiten bringen. Diese dann aber nicht nur für die Series 5 der Apple Watch, sondern auch für ältere Modelle.

Ebenso sind natürlich bereits vorhandene Funktionen wie Elektrokardiogramm, die Sturzerkennung und die zahlreichen Trackingfunktionen für Trainings.

Die Apple Watch ist zweifelsohne das rundeste Gesamtpaket im Bereich der Smartwatches. Ob man Benachrichtigungen auf dem Handgelenk möchte, sein Training trackt oder seine Gesundheit im Blick behalten möchte, die Apple Watch zeigt sich da sehr flexibel.

Für manchen kann so eine Apple Watch auch der entscheidende Motivator für ein gesünderes Leben sein. Das habe ich am eigenen Leib erfahren, die Apple Watch hat durchaus ihren Teil bei meiner Wandlung vom Fettsack zum Fitsack beigetragen.

Materialien der neuen Version

Klar macht das so eine Apple Watch nicht alleine, aber sie kann eben das entscheidende Zünglein an der Waage sein. Und sie sagt einem eben auch einmal, wenn der innere Schweinehund gerade auf Siegeszug wäre und man nicht seiner üblichen Bewegung nachgeht.

Hinzu kommt natürlich die tolle Aufbereitung der getrackten Stats sowie das einfache Tracking an sich. Ohne großen Aufwand kann man sehr viel speichern und auswerten.

Dazu hat man eben quasi noch ein Remote-Display für das Smartphone, auf dem man vieles erledigen kann, ohne in die Tasche greifen zu müssen.

Apple bietet die Apple Watch Series 5 auch in verschiedenen Materialien an. Die günstigste Variante ist die aus Alu, sie könnte aber auch aus einem anderen Grund noch beliebt sein. Denn sie ist ein ganzes Stück leichter als die Versionen aus Edelstahl, Titan und Keramik.

Beim 44-mm-Modell bringt Alu 36,5 Gramm auf die Waage, die Edelstahl-Variante wiegt im Vergleich schon 47,8 Gramm, also gut ein Drittel mehr.

Interessant ist auch, dass Apple die Series 4 komplett aus dem Programm genommen hat.

Ein gutes Zeichen dafür, dass sich Besitzer einer solchen ein Upgrade gut überlegen sollten, denn so groß sind die Unterschiede da nicht. Größere Unterschiede gibt es aber zur Series 3, die weiterhin verkauft wird.

Macht sich auf dem Papier im Direktvergleich eben besser, man sieht, wofür man bei der Apple Watch Series 5 mehr bezahlen soll als für eine Series 3.

Apropos bezahlen, bei 449 Euro startet die Apple Watch Series 5, dafür gibt es das 40-mm-Modell mit Standard-Armband. Was toll ist: Über das Apple Watch Studio kann man nun Uhrkörper und Armband frei kombinieren.

Apple Watch: Geschmackssache

Bislang war es so, dass man sich für eine fertige Kombination entscheiden musste und im Zweifelsfall das Wunscharmband separat erwerben musste.

Natürlich benötigt man für die Apple Watch einen Anwendungsfall, sonst bringt sie dem Träger nichts. Aber Apple deckt mit seiner Watch eben sehr viele Anwendungsfälle ab.

Das ist die neue Apple Watch Series 5. von Apple.

Bewegt man sich sowieso im Apple-Universum ist die Apple Watch eine sehr nette Geräteergänzung - für manchen eben sogar noch einen Tick mehr.

Ob man nun als Neueinsteiger zu einer Apple Watch Series 5 greift oder sich mit der Series 3 begnügt, man wird schnell feststellen, ob das Konzept Smartwatch für einen persönlich etwas ist oder nicht.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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Apple Caschy Smartwatch

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