04. Mai 2018

News bei Apple, Spotify und Facebook.

Caschy blickt auf die Woche zurück. Während Spotify und Apple gute Zahlen vorlegen, gibt es einige Neuerungen bei Facebook.

Caschys Rückblick

Der Wonnemonat Mai beschert uns nicht nur den langsam nahenden Sommer, sondern liefert auch jede Menge Quartalszahlen der großen Unternehmen. Diese sind nicht immer spannend, geben aber oftmals auch Einblick in die Nutzung von Diensten. Spotify ist als Börsenneuling nun ebenfalls verpflichtet, regelmäßig Einblicke in die Geschäfte zu geben.

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify legt seine Zahlen vor. Insgesamt ging der Verlust zurück.

Spotify fährt Verlust zurück

Pro Monat hat Spotify demnach – bezogen auf das erste Quartal 2018 – im Schnitt 170 Millionen aktive Nutzer gehabt. 99 Millionen nutzen das werbefinanzierte Angebot, 75 Millionen sind Premium-Kunden.

Nicht jeder ist jeden Monat aktiv, insofern sind Free- und Premium-Nutzer zusammen höher als die monatlich aktiven Nutzer. Interessant ist bei Spotify aber durchaus auch ein Blick auf den Umsatz. Denn die 75 Millionen Premium-Kunden sorgten für 1,04 von 1,14 Milliarden Euro Umsatz im ersten Quartal.

Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer geht unterdessen nach unten, was den günstigen Familienabos und die Ausweitung in finanzschwächere Regionen geschuldet, aber kein Grund zur Sorge ist. Insgesamt kann Spotify dennoch keinen Gewinn erwirtschaften, jedoch werden die Verluste weniger.

Apple: iPhone X sehr beliebt

Zahlen gab es die Tage auch von Apple, die wieder einmal allen Analysten getrotzt haben. 52,217 Millionen iPhones konnte Apple im ersten Quartal loswerden, laut Tim Cook verkauft sich das iPhone X dabei am besten.

iPads wurde man bei Apple 9,114 Millionen los, ebenfalls mehr als im Vorjahresquartal. Lediglich die Mac-Verkäufe gingen ein bisschen zurück, 4,078 Millionen konnte Apple absetzen.

Erfreulicher ist da wieder die Kategorie Services, die für 9,19 Milliarden Dollar Umsatz gesorgt hat. Erneut ein Rekordquartal für Apple, erneut ein Schlag ins Gesicht für alle "Apple is doomed"-Rufer.

Smartphone: Absatzzahlen sinken

Generell sieht es bei den Smartphoneverkäufen aber gar nicht so rosig aus, wie IDC ermittelt hat. Im Vergleich zum Vorjahr wurden im ersten Quartal 2018 2,9 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert.

China trägt hier einen großen Teil dazu bei, erstmals seit 2013 wurden in einem Quartal weniger als 100 Millionen Smartphones abgesetzt.

Die Absatzzahlen bei Smartphone-Verkäufen sinken. Doch gerade die kleinen Hersteller sind betroffen – Samsung bleibt auf Rang eins.

Zuwächse verzeichnen vor allem die Hersteller von Premium-Smartphones, die im besten Fall auch noch günstig unter die Nutzer gebracht werden. Xiaomi und Huawei können zulegen, für Samsung geht es ein bisschen zurück, ohne dabei aber die Führungsposition zu gefährden.

LG G7 ThinQ: Kommt die Wende?

Verlierer sind vor allem die kleineren Hersteller. Ob sich bei LG etwas am Absatz durch das neu vorgestellte LG G7 ThinQ ändert? Das Smartphone hat eine ganze Weile auf sich warten lassen.

Es kommt nun zwar mit aktueller Ausstattung und auch mit modernen Fähigkeiten wie AI, allerdings differenziert es sich wenig von anderen Angeboten. Gepaart mit dem Premium-Preis in Höhe von 849 Euro könnte das schwierig für LG werden.

Allerdings kämpft LGs Smartphone-Sparte auch nicht erst seit gestern mit Absatz-Problemen. Das Teilen von Gesundheitsdaten, nicht jeder hat dabei ein gutes Gefühl. Allerdings wird es Nutzern auch immer leichter gemacht.

Google und Fitbit mit einer Kooperation

Ob Smartphone oder dedizierter Tracker, Auswertungen zur Gesundheit lassen sich durch verschiedene Datenquellen anstellen. Google und Fitbit haben nun eine Partnerschaft bekanntgegeben, die das Teilen von Gesundheitsdaten mit Ärzten vereinfachen soll.

Fitbit wird die Cloud Healthcare API von Google für eben jenen Austausch nutzen. Aber es soll auch die Machine Learning API von Google genutzt werden, um die Daten zu analysieren und einen Mehrwert für den Nutzer zu schaffen. Wie dieser dann aussehen wird, erfahren wir wohl in den nächsten Wochen und Monaten.

Neuigkeiten bei Facebook

Facebook hatte auch einige Neuigkeiten anlässlich der F8-Konferenz zu verkünden. VR goes Mainstream, das Oculus Go VR-Headset kann ab sofort für 219 Euro bestellt werden.

Mit Oculus Go wird weder ein Smartphone, noch ein PC benötigt, das Stand-Alone-VR-Headset hat alles benötigte an Bord, um in die virtuelle Welt einzutauchen. Hier wird sich nun zeigen, ob die Masse schon bereit für VR ist, preislich gibt es da wenig zu meckern.

Aber auch bei Facebook selbst wird es Änderungen geben. In den letzten Wochen wurde schon viel angekündigt, das sich mit der Privatsphäre beschäftigt, aber auch neue Funktionen wird es dieses Jahr geben. Zum Beispiel ein Dating-Profil.

Freunde sehen Aktivitäten in diesem Profil nicht, Facebook kann aber Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenführen. Die Singlebörsen dieser Welt zeigten sich davon beeindruckt, Match beispielsweise verlor direkt nach der Ankündigung rund ein Drittel seines Börsenwertes. Logisch, kaum ein Dienst kennt seine Nutzer so gut wie Facebook.

Facebook hat nach der F8-Konferenz einige Neuigkeiten zu berichten: So wird es zum Beispiel eine Dating-Funktion geben.

Neue Funktionen bei Instagram und WhatsApp

Instagram wird als Highlight dieses Jahr Videochats erhalten und auch AR-Effekte sollen in die App kommen. Hier gleichen sich die ganzen Messenger- und Social Network-Angebote so langsam an, letztendlich entscheidet der Nutzer, welchen Dienst er nun für was nutzt.

Genutzt wird auch WhatsApp, ebenfalls zu Facebook gehörend. Die Ankündigungen für dieses Jahr: Sticker und Gruppenanrufe – also ebenfalls ein Hinzufügen von Funktionen, die man in anderen Angeboten schon hat, die bei WhatsApp aber noch nicht vorhanden sind.

Neue Breitbandmessung verfügbar

Zu guter Letzt gibt es noch neue Software von der Bundesnetzagentur! Kennt man normalerweise nicht so, aber das nun veröffentlichte Tool zur Breitbandmessung kann recht nützlich sein.

Bislang konnte man bereits einen belastbaren Test über die Webseite ausführen, nun stellt die Bundesnetzagentur auch eine Desktop-Version des Tools zur Verfügung.

Die neue Breitbandmessung der Bundesnetzagentur.

Damit lässt sich zuverlässig die anliegende Internetgeschwindigkeit überprüfen, die Daten des Tools lassen sich auch bei Beschwerden gegenüber des Netzbetreibers verwenden.

Verwenden lässt sich die Software allerdings nur, wenn der PC via LAN mit dem Internet verbunden ist. Der Grund hierfür ist relativ simpel: WLAN ist super störanfällig, auf diese Weise wird das als Fehlerquelle für eine langsame Verbindung schon einmal ausgeschlossen. Den Download der Software zur Breitbandmessung gibt es auf dieser Seite.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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