03. August 2018

Apple Pay, die Sparkasse und Amazon

Alle reden von der Hitze. Wir nicht. Wir haben den Ventilator angeworfen und zeigen euch, was das Sommerloch zu bieten hat.

Caschys Rückblick

Sommerpause in der Welt der Technik? Fehlanzeige, auch zur Urlaubszeit lassen sich die Firmen genug einfallen, um ihre Kunden bei Laune zu halten. Weniger durch neue Hardware, dafür aber mit größeren Ankündigungen. Oder auch kleineren, die für manche dennoch groß sein können. Gutes Beispiel: Apple.

Apple Pay startet bald in Deutschland 

Apple hat nicht nur die besten Quartalszahlen jemals für ein Juni-Quartal vorgelegt – so konnten zum Beispiel 41,3 Millionen iPhones abgesetzt werden –, Tim Cook hat auch eine interessante Anmerkung getätigt. Demnach wird Apple Pay, der mobile Bezahldienst, noch in diesem Jahr in Deutschland starten.

Apple Pay soll noch im Jahr 2018 in Deutschland an den Start gehen.

Apple Pay selbst gibt es schon eine ganze Weile, als deutscher Nutzer fragte man sich all die Zeit schon, warum das so lange dauert. Den Grund kennt man immer noch nicht, aber nun kommt wenigstens Bewegung in die Sache. Erste Banken wie N26 oder auch die Deutsche Bank haben bereits bekanntgegeben, dass man Apple Pay unterstützen wird.

Aber bereits vor dem Start wird auch Unmut laut. Nadja Hirsch, ihres Zeichens Vorsitzende der FDP im Europaparlament, lässt tönen, dass die EU Apple notfalls zu einer Öffnung der Schnittstelle zwingen müsse.

Denn, das ist der Unterschied zu Android Pay auf Android-Smartphones: Banken können nicht einfach ihre eigenen Apps gestalten, um kontaktlose Zahlungen zu ermöglichen, auf die Schnittstelle hat im iPhone nur Apple Zugriff, Banken müssen die Unterstützung dafür auf Kartenbasis regeln. 

Das sind wieder ganz interessante Probleme, die da aufkommen, völlig am Nutzer vorbei, der den angebotenen Dienst einfach nur nutzen möchte und dem es völlig egal ist, ob da nun die Bank ein paar Cent verdient oder Apple.

Sparkasse startet Mobile Payment 

Wie so eine Bezahl-App einer Bank aussehen kann, hat die Sparkasse nun gezeigt. Sie unterstützt kein Google Pay, bietet aber mit der App Mobiles Bezahlen ein Gegenstück, das sich unter Android ähnlich wie Google Pay nutzen lässt.

Die Sparkasse bietet eine eigene App an, mit der Kunden mobil bezahlen können.

Unterstützt werden in diesem Fall sowohl girocard als auch eine virtuelle MasterCard. Für Sparkassen-Kunden mit Android-Smartphone sicher eine passable Lösung, wobei es wohl auch genügend Nutzer gibt, die vorzugsweise auf Google Pay zurückgreifen würden.

Eine Wahl wird dem Kunden nicht gelassen – wohl aber wird die Wahl von den Kreditinstituten gefordert, wenn es darum geht, was sie auf den Geräten der Hersteller nutzen können. Verrückte Welt.

Amazon nimmt auch Bargeld 

Auch Amazon hat sich die Tage mit der Bezahlerei beschäftigt. Aber in genau gegengesetzter Richtung. So ermöglicht der Versandhändler und Anbieter von digitalen Angeboten nun das Aufstocken des Kontos per Bargeld.

Bei avec, Cigo, k kiosk, Press & Books, ServiceStore DB und U-Store können Kunden Bargeld abgeben, das dann auf dem Amazon-Kundenkonto gutgeschrieben wird.

Amazon bietet den Kunden an, ihr Konto per Bargeld aufzufüllen.

Eine Lösung, die nicht so wirklich nachvollziehbar ist. Denn man könnte auch Amazon Geschenkgutscheine mit Bargeld kaufen, die gibt es an jeder Ecke und nicht nur an einigen auserwählten Akzeptanzstellen.

Dennoch, eben eine weitere Möglichkeit, Geld zu Amazon zu tragen. Vielleicht für Menschen, die davor zurückschrecken, Konto- oder Kreditkartendaten bei dem Unternehmen zu hinterlegen.

Hier hat der Kunde tatsächlich eine breite Auswahl an Möglichkeiten, logisch, Amazon möchte einen Einkauf für jeden Kunden so passend wie möglich gestalten, er soll ja wieder kommen.

Handy-Verbot in Frankreich 

Mobiles Bezahlen wird in Frankreich an Schulen vorerst kein Thema sein. Für die Altersklassen 3 - 15 Jahre wurde ein Gesetz verabschiedet, dass die Nutzung internetfähiger, mobiler Endgeräte (dazu zählen zum Beispiel auch Smartwatches) untersagt.

Das gilt in allen schulischen Räumlichkeiten und auch bei Aktivitäten außerhalb der Schulgebäude. Sprich, auch in Pausen darf das Smartphone nicht genutzt werden.

Ausnahmen gibt es auch, nämlich dann, wenn der Einsatz dieser Geräte im Kontext des Unterrichts erforderlich ist. Bei einem solchen Gesetz gibt es natürlich viele Befürworter, aber auch Gegenstimmen werden laut.

Letztendlich ist es so, dass Smartphones heute zum Alltag gehören. Anstatt dass sich Lehrer damit auseinandersetzen müssen, wird einfach verboten, den Kindern und Jugendlichen nicht der sinnvolle Umgang mit jenen Geräten beigebracht.

Verbot in Deutschland kein Thema 

Das klingt schon nach einer sehr bequemen Lösung, auch wenn wohl keiner daran zweifelt, dass die Nutzung von Handys in Schulen negative Auswirkungen hat. Sei es durch Ablenkung im Unterricht selbst oder durch das damit beschäftigen in den Pausen.

Soziale Kontakte und Bewegung seien so nicht mehr gegeben, hört man gerne. Ein gesunder Mittelweg wäre wohl die beste Lösung, aber auch die, die sich am schwierigsten umsetzen lässt.

In Deutschland ist das alles kein so großes Thema, hierzulande entscheidet die jeweilige Schule, wie der Umgang mit Smartphones und anderen Gadgets geregelt ist.

Häufig sind auch hier Verbote zu finden, die sich allerdings rein auf den Unterricht beziehen. Das wiederum ist durchaus nachvollziehbar, schließlich sollen Schüler lernen und sich nicht die ganze Zeit "witzige" Bildchen schicken oder sich einfach anders mit einem Smartphone ablenken.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Apple Caschy

Mein mobilcom-debitel

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zu Mein mobilcom-debitel
  

040 / 55 55 41 441

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

040 / 55 55 41 000

Mo - So08:00 - 22:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr

040 / 55 55 41 545

Mo - Fr09:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr
  

Kontakt per E-Mail

Kontaktiere uns ganz einfach per E-Mail.

digitalrepublic@md.de
  

mobilcom-debitel auf facebook

facebook.com/mobilcomdebitel/

PopUp Store auf facebook

facebook.com/digitalrepublic.awesome
  

mobilcom-debitel auf twitter

PopUp Store auf twitter

  

mobilcom-debitel auf youtube

youtube.de/user/Mobilcomdebitel
  

mobilcom-debitel auf instagram

instagram.com/mobilcomdebitel

PopUp Store auf instagram

instagram.com/digital_republic