21. September 2018

Neue Amazon-Hardware: Alexa überall

Amazon hat neue Hardware und neue Dienste vorgestellt. In einer Event-Stunde brannte der Internet-Gigant ein Feuerwerk ab.

Caschys Rückblick

Amazon hat neue Produkte vorgestellt. Aber nicht nur Produkte, sondern auch Services. Alles hat jedoch mit Alexa zu tun, Amazons Sprachassistent, dem so zur Omnipräsenz verholfen werden soll.

Das hat sich schon länger angedeutet, Amazon möchte das Ganze aber offenbar beschleunigen – logisch, der große Konkurrent schläft in diesem Bereich nicht. Erster zu sein, kann hier durchaus Vorteile bringen.

Smart Life statt Smart Home, so könnte man Amazons Präsentation auf zwei Worte reduzieren, das würde den Neuvorstellungen aber nicht gerecht werden. Starten wir mit der Hardware, auch die gab es zahlreich.

Echo Dot: Besserer Sound

Einen neuen Echo Dot zum Beispiel. Das kleinste Echo Lautsprecher-Modell dürfte – ohne konkrete Zahlen zu kennen – der meist verkaufte Echo Lautsprecher sein. Kann alles, was die großen Modelle auch können, kommt nur mit ein bisschen weniger Sound.

Der Amazon Echo Dot wurde komplett überarbeitet.

Gerade dieser wurde aber in der neuen Version verbessert. Gleichzeitig ist das Gerät nicht mehr so steril, kommt etwas abgerundeter daher und ist auch mit einem Stoffüberzug ausgestattet, den man in verschiedenen Farben wählen kann.

Der Preis? Bleibt gleich, das neue Modell wird regulär 59,99 Euro kosten, wenn es ab dem 11. Oktober verfügbar ist. Wie beim alten Modell lassen sich auch hier externe Lautsprecher verbinden, das ist über Klinke oder Bluetooth möglich.

Eco Show: Größeres Display

Neu aufgestellt wird auch Echo Show, der smarte Lautsprecher mit Display. Ein großer Sprung sozusagen, denn im neuen Echo Show steckt ein 10-Zoll-Display, das auf einer smarten Lautsprecher-Basis platziert ist.

Gleichzeitig wird ein smart Home Hub mit dem Gerät zur Verfügung gestellt, sodass sich weitere Geräte ohne zusätzliche Bridges einbinden lassen. So wie man es schon vom Amazon Echo Plus kennt.

Der neue Echo Show kommt mit einem 10 Zoll-Display

Neu ist hier auch, dass man künftig direkt über Echo Show Skype nutzen kann. Darüber lassen sich dann Videochats oder normale Gespräche führen. Ebenso kann man Nachrichten via Skype verschicken, die Integration erfolgt aber später mit einem Update.

Das ist insgesamt schon eine sehr nette Smart Home Zentrale, die eben auch visuell Infos geben kann oder einfach durch die Videofunktionalität für Unterhaltung eingesetzt werden kann. Der Preis bleibt hier ebenfalls gleich, 229,99 Euro werden fällig, verfügbar ist die neue Version ab dem 11. Oktober.

Echo Sub: Satte Bässe

Wer bereits einen oder mehrere Echo-Lautsprecher besitzt, kann mit dem neuen Echo Sub für noch besseren Sound sorgen. Ausgestattet mit einem 15cm-Woofer, liefert das Gadget satte Bässe, die den Sound der Echo-Lautsprecher komplettieren.

Der Echo Sub ist ein leistungsstarker Subwoofer.

Auch möglich ist eine Verbindung mit zwei (gleichen) Echos, um ein 2.1-System zu erstellen, das dann logischerweise Stereo-Sound anbietet. Sicher kein Gerät, das jeder benötigt, aber eben eine Option für diejenigen, die nicht auf die Original-Amazon-Geräte verzichten, dennoch verbesserten Sound möchten. Verfügbar ist Echo Sub ebenfalls ab dem 11. Oktober, 129,99 Euro ruft Amazon dafür auf.

Echo Plus: Neue Optionen

Der Echo Plus, der Lautsprecher mit integrierter Smart Home Zigbee-Zentrale, kommt auch neu daher. Sowohl optisch wurde an dem Gerät gefeilt als auch soundtechnisch. Neben neuen Lautsprecher-Elementen sorgen auch Equalizer-Einstellungen für besseren Sound, den der Nutzer sich so zurecht biegen kann, wie er ihn bevorzugt.

Echo Plus ist mit einem Stoffüberzug ausgestattet, der in drei Farben gewählt werden kann. Für diesen Smart Speaker möchte Amazon 149,99 Euro, ab dem 11. Oktober ist er verfügbar.

Smart Plug. Alles über Alexa

Ab dem 17. Oktober gibt es außerdem Amazon Smart Plug, einen Alexa-fähigen Zwischenstecker. So lassen sich quasi alle Geräte mit Stecker via Alexa steuern.

Über den Amazon Smart Plug lassen sich Geräte steuern.

Dieser Zwischenstecker kostet 29,99 Euro – da findet man durchaus günstigere Angebote von anderen Anbietern. Aber auch hier gilt: Wer Wert auf Hardware legt, die direkt von Amazon stammt, kann hier zugreifen.

Echo Auto: Nur auf Einladung

Noch keinen Veröffentlichungstermin gibt es für Amazon Echo Auto, einem Echo-Device für unterwegs. Das Gadget verbindet sich mit Smartphone und dem Fahrzeugsystem, so kann man unterwegs bequem Anfragen stellen, das Smart Home steuern oder sich auch per Sprache zum nächsten Café leiten lassen.

Mit dem Echo Auto soll es Hardware für unterwegs geben.

Amazon veröffentlicht das Gadget später im Jahr, jedoch erst einmal auf Einladung. Da dann auch zum halben Preis (25 Dollar), es wird also noch eine Weile dauern, bis Amazon Echo Auto großflächiger verfügbar ist.

Echo Link (AMP): Alexa-Upgrade

Amazon Echo Link und Amazon Echo Link AMP – natürlich neue Geräte – richten sich an Nutzer, die ihre bereits vorhandenen Lautsprecher oder Soundanlagen mit Alexa ausstatten wollen.

Der Echo Link AMP ist die Verbindung zur bestehenden Anlage ohne Verstärker.

Sie bilden quasi das Bindeglied zwischen einem Echo-Lautsprecher und vorhandenen Anlagen. Entweder mit Verstärker (Echo Link Amp) oder zum Anschluss an einen vorhandenen Verstärker (Echo Link).

Beide Modelle kommen etwas später, wobei Echo Link da noch früher dran sein wird als Echo Link Amp. was die beiden Produkte in Deutschland kosten werden, steht noch nicht fest.

Echo Input: Steuert Lautsprecher

Ebenfalls für bereits vorhandene Lautsprecher ist Amazon Echo Input gedacht. Das ist quasi ein Echo Dot ohne Lautsprecher, der dafür sorgt, dass vorhandene Lautsprecher auch antworten können, was über den Echo Input erfragt wurde.

Ein extrem unauffälliges, da baulich klein gehaltenes Gadget, das dennoch volle Alexa-Funktionalität mit sich bringt. Verfügbar später dieses Jahr, der Preis wird bei 39,99 Euro liegen.

Neue Amazon Basics

Das war es immer noch nicht an neu vorgestellter Hardware, es gibt auch neue Artikel von Amazon Basics, die sich mit Alexa nutzen lassen. Dazu zählt eine Wanduhr, die über einen LED-Ring auch Timer anzeigen kann.

Aber auch eine Mikrowelle, wobei hier etwas unklar ist, wie genau die Alexa-Unterstützung aussieht. Ebenso ist unklar, ob es die Geräte auch in Deutschland geben wird.

Amazon hat viel neue Hardware vorgestellt.

Während die neuen Geräte schon nett sind, wird auch Alexa selbst neue Möglichkeiten erhalten. Auf dem Echo Show gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, in Verbindung mit einer Ring Doorbell direkt zu kommunizieren.

Man bekommt auf dem Echo Show angezeigt, wer vor der Tür steht und kann sich auch gleich mit demjenigen unterhalten. Sehr spannend ist auch eine Funktion, die ein großes Smart Home Problem angeht. Was passiert, wenn einmal keine Internetverbindung vorhanden ist? Ist plötzlich das ganze Haus lahmgelegt?

Nicht, wenn man ein Echo Device mit Smart Home Hub (Echo Plus oder neuer Echo Show) besitzt. Die können künftig auch dann Geräte steuern, wenn keine Internetverbindung besteht. Das ist schon super.

Alexa Guard für ein sicheres Haus

Alexa Guard kann hingegen dafür sorgen, dass das Zuhause sicherer wird. Erzählt man Alexa, dass man nun das Haus verlässt, wird in einen Überwachungsmodus geschaltet. Wird dann splitterndes Glas oder eine Alarmanlage wahrgenommen, benachrichtigt Alexa den Besitzer auf dem Smartphone.

Gleichzeitig kann Alexa in diesem Modus dafür sorgen, dass bei Abwesenheit nach Zufallsprinzip Lampen aktiviert werden. So soll es den Anschein machen als wäre jemand Zuhause, das ist immer noch das beste Mittel gegen den Besuch von Einbrechern.

Alexa Hunches wird den Nutzer auf Dinge aufmerksam machen. Löst der zum Beispiel seine Nachtroutine mit einem "Alexa, gute Nacht" aus, kann Alexa fragen, ob man die Tür absperren möchte, wenn diese noch nicht verschlossen ist. Alexa wird also aktiv Aktionen vorschlagen, die in diesem Moment passen könnten.

Alexa wohin man blickt

Auch für den Musikgenuss gibt es Neuerungen. Später im Jahr wird Tidal integriert und kann dann direkt gesteuert werden. Wohl nur der erste von neuen Musikdiensten, Amazon hat nämlich eine neue Schnittstelle ins Leben gerufen, die genau darauf ausgelegt ist. Liegt also an den Entwicklern, dies auch zu implementieren.

Für Kinder gibt es neue Möglichkeiten via Amazon FreeTime. Routinen, Podcasts und Skills, die speziell auf die Nutzung durch Kinder ausgelegt sind. Eltern haben natürlich weiterhin die volle Kontrolle, was Kinder mit den Geräten anstellen dürfen und was nicht.

Amazon hat mit seiner Präsentation ganz klar gezeigt, dass es für Alexa nur ein vorwärts gibt. Alexa überall, das ist das Ziel und dafür stellt man sich entsprechend breit auf.

Das dürfte bei Konkurrenten wie Google oder auch Apple (wobei Siri auch 2018 noch sehr hinterherhinkt) für Kopfzerbrechen sorgen, denn eine so breit gefächerte Auswahl bietet keiner außer Amazon.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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