19. Januar 2018

Nach der CES: Caschy fasst zusammen

Das neue Jahr legt gleich prächtig los. Neben Amazon, Google und den Trends 2018 steht LG stark im Fokus.

Caschys Rückblick

Das neue Jahr hat die Welt bereits voll im Griff, mit der CES 2018 gab es auch schon die erste technische Großveranstaltung des Jahres. Die Hersteller haben einen Ausblick auf kommende Produkte gegeben, die man im Laufe des Jahres oder noch später einmal kaufen können wird.

Insgesamt kommt es immer mehr auf Vernetzung an, gepaart mit künstlicher Intelligenz sollen uns Gegenstände immer mehr Aufgaben abnehmen oder uns einfach Informationen zukommen lassen.

Vernetzung bedeutet dabei nicht nur, dass wir die eigenen vier Wände mit Smart Speakern und Co. ausstatten, sondern das bedeutet auch 5G und autonome Fahrzeuge.

Wenn es um Vernetzung geht, ist Qualcomm einer der großen Player, das Unternehmen mischt quasi überall mit, wo es um Verbindungen oder künstliche Intelligenz geht.

Smart Speaker als Trend 2018

Für den Nutzer etwas greifbarer als aktuell 5G oder Fahrzeuge, die ohne Fahrer auskommen, sind die Smart Speaker, die künstliche Intelligenz in das Zuhause bringen und die Steuerung des Smart Home ermöglichen.

Von diesen werden wir in der zweiten Jahreshälfte eher mehr als weniger sehen. Qualcomm liefert Entwicklern ein Komplettpaket, das Amazon Alexa, Google Assistant und Microsoft Cortana ansprechen kann. Und auch eines für kleine Bluetooth-Ohrhörer, die künftig wesentlich länger mit einer Akkuladung durchhalten werden und gleichzeitig besseren Sound liefern.

Interessant ist auch der Trend, Smart Speaker mit einem Display auszustatten. Amazon hat es mit Echo Show vorgemacht, Google wird das Ganze über Smart Displays von Drittanbietern angehen.

Smart Displays von Lenovo oder LG

Wie Android-Smartphones, wird es auch die Smart Displays von verschiedenen Herstellern geben, beispielsweise von LG oder Lenovo. Die Smart Displays basieren auf Googles Android Things, Entwickler werden also auch eigene Dienste auf den Displays anbieten können. Unklar ist, ob Google – wie bei Smartphones – eine Art Referenzprodukt auf den Markt bringen wird.

Irgendwie erinnern diese Smart Displays sehr an Tablets und wenn man einmal genauer überlegt, sind es eigentlich auch Tablets, nur dass sie eben mehr auf die ganze Geschichte rund um Smart Home und persönliche Assistenten ausgelegt sind und wohl eher für den semi-stationären Betrieb gedacht sind.

Assistenten im Roboter

Persönliche Assistenten finden ihren Weg auch in immer mehr Roboter. Zwar sind diese in der Regel noch nicht verfügbar, zeigen aber schon einmal, wo die Reise hingehen kann. Gerade im Bereich Betreuung kann so ein Roboter eine große Bereicherung sein.

Bislang stellen diese Roboter aber eher einen Sprachassistenten auf Rädern dar, sie sind noch nicht wirklich in der Lage, Menschen bei alltäglichen mechanischen Aufgaben zu unterstützen. Allerdings ist auch das nur eine Frage der Zeit, gerade im Business-Bereich sind Roboter seit vielen Jahren im Einsatz.

Autonomes Fahren, laut Samsung kann diese Mammutaufgabe nicht von einer Firma alleine gestemmt werden. Deshalb wird Samsung sich mit anderen Partnern zusammentun und mit DRVLINE eine modulare Plattform gestalten.

Über Partnerschaften können so auch Hersteller untereinander voneinander profitieren. Klingt nach einem sehr guten Plan, die Frage ist, ob er auch aufgehen wird.

Probleme mit Google-Produkten

Auch abseits der CES gab es einige Neuigkeiten. Da kann man gleich bei den Tücken der immer stärkeren Vernetzung bleiben. Google Home und Google Chromecast sorgen aktuell für zahlreiche Verbindungsprobleme mit Netzwerkgeräten verschiedener Hersteller.

Schuld daran sind MDNS-Pakete, die nach einem Aufwachen der Geräte in viel zu hoher Anazhl und in viel zu kleinen Abständen übertragen werden. Welche Geräte-Konstellationen es genau betrifft, ist weiterhin unklar, jedenfalls treten die Probleme doch sehr großflächig auf.

Google arbeitet bereits an einem Fix, der wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen wird, aber auch verschiedene Hersteller haben bereits Updates für ihre betroffenen Geräte angekündigt.

Amazon Echo Spot mit Display

Amazon Echo ist eines der erfolgreichsten Produkte bei Amazon. Letztes Jahr wurden Millionen der verschiedenen Lautsprecher gekauft. Ab sofort kann man in Deutschland auch den neuesten Lautsprecher bestellen, Amazon Echo Spot.

Amazon Echo Spot verfügt wie Echo Show über ein Display, dieses ist allerdings rund und auch wesentlich kleiner. Dennoch lassen sich darauf beispielsweise Wetterinformationen oder andere Dinge anzeigen. Auch das Abspielen von Videos ist möglich, allerdings nicht via YouTube, das hat Google für die Echo-Geräte unterbunden.

Lösung für Spectre und Meltdown

Spectre und Meltdown beschäftigen die Technikwelt weiterhin. Die Sicherheitslücken, die in allen modernen CPUs präsent sind, wurden zwar von vielen Herstellern schon gestopft, doch geht dies oftmals mit einem Leistungsverlust einher. Google hat für seine Cloud-Anwendungen mit Retpoline nun eine Lösung entwickelt, mit der man keine Leistung einbüßt.

Google stellt diese Lösung auch anderen zur Verfügung, gerade für die Anbieter von Cloud-Lösungen dürfte das sehr willkommen sein. Während ein Leistungsverlust zwar auch für den Privatanwender sehr ärgerlich ist, wirkt sich so etwas im großen Stil natürlich auch sehr viel stärker aus.

Umdenken bei LG

Und noch eine News aus dem mobilen Bereich, bei LG kommt es offenbar zu einem Umdenken. Demnach soll es nicht mehr jährlich ein neues Flaggschiffmodell geben, sondern dann, wenn es auch mit Neuheiten punkten kann.

Kurz darauf flatterte dann die Info durch das Netz, dass LG das G7 (Nachfolger vom letztjährigen G6) noch einmal komplett überholen möchte. Man darf gespannt sein, ob dies vielleicht wieder zurück auf die Erfolgsspur führt.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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