23. Mai 2017

Streaming ist nun illegal!

Streaming ist offiziell illegal, es wird Zeit, dass sich der Markt anpasst. Das Ende des Kinos scheint absehbar.

Streaming 500

Letzte Woche hat der Europäische Gerichtshof das Streaming aus illegalen Quellen in einem Urteil offiziell für illegal erklärt. Bis dato war das Thema immer sehr "grauzonenmäßig" behandelt worden, doch nun ist die Rechtssprechung eindeutig. Nutzer, die erwischt werden, können mit Abmahnungen bestraft werden.

Obwohl aktuell nur davon ausgegangen wird, dass Premiumnutzer der illegalen Portale abgemahnt werden, da sie durch die Registrierung leichter zu identifizieren sind, zieht sich die Schlinge damit um den illegalen Videomarkt immer weiter zu. Und seien wir ehrlich, das ist auch kein Wunder.

Kinos verbleiben auf ihren Positionen, ohne sich groß weiter zu entwickeln, während die Videothek als stationäres Konzept fast komplett ausgestorben ist. Statt ihr gibt es jetzt Amazon, Maxdome, Sky, Netflix & Co. Und diese nutzen ihre Vormachtstellung in Sachen Convenience und Verfügbarkeit dem Nutzer gegenüber reichlich aus.

Streaming-Anbieter nutzen ihre Macht

Aktuelles Beispiel: Guardians of the Galaxy Vol. 2 kommt ins Kino. Zeitgleich wird die Online Verleihoption des ersten Films aus der Reihe auf allen großen Plattformen zurückgezogen und dem Kunden bleibt nur die Möglichkeit, den Film digital zu kaufen.

Mal eben den ersten Film schauen um sich auf den zweiten einzustimmen ist damit nur mit ungleich größeren Mehrkosten möglich. Das ist eine Vermarktungstaktik die nicht gerade Brand Loyalty aufbaut.

Beginnt das große Kinosterben?

Und wo wir vorher schon vom Sterben der Videotheken dank Netflix und Co. sprachen: Im März wurde bekannt, dass sich die ersten großen Studios zusammen gesetzt haben, um ein schnelles digitales Verleihen nur kurz nach Kinostart zu diskutieren. In dieser Zeitspanne sollen die Filme im Verleih zwischen 30 - 50€ kosten.

Es wird diskutiert, ob Kinos an diesen frühen Umsätzen dann beteiligt werden sollten, doch dass das nur eine kurzfristige Beteiligung sein wird, dürfte jedem klar sein. Wenn der große Strom an Convenience Kinogängern erstmal auf den direkten digitalen Weg weggebrochen ist, wird das große Kinosterben beginnen.

Der Kunde ist König

Learning: Des Users Wille geschehe. Nicht bei den jetzt illegalen Streamingangeboten, aber der User wird Verbote weiter missachten, eine eindeutige Rechtssprechung wird da nichts ändern.

Dramatischer für die Branche wären die Konsequenzen bei der Verfügbarkeit von Filmen parallel zum Kinostart. Was der Telefonzelle passiert ist, kann auch dem Kinosaal wiederfahren.

Immer ausgefeilteres Home Kino und schon bald immer hochauflösendere Brillen – wer mag da noch ins Kino gehen? Bitter aber wahr, das Kino wird aussterben.

SEE MORE

SEE MORE, Trendsucher und -finder aus Hamburg mit Mitarbeitern in 50 Metropolen weltweit. Getrieben von der Frage: Was will der Kunde?

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