19. Mai 2017

Rückblick: Google I/O 2017

Es wird Zeit für einen Rückblick: Wir haben alle Infos zur Google Entwicklerkonferenz für euch.

Caschys Rückblick

Googles Entwicklerkonferenz ist nicht nur für Entwickler interessant, auch der Nutzer von Google-Produkten erfährt so relativ früh, auf was er sich künftig von Google einstellen kann.

Hieß es die letzten Jahre bei Google "mobile first", ändert sich das langsam – AI tritt in den Vordergrund, das aber natürlich auch auf mobilen Geräten.

Machine Learning ist mittlerweile an einem Punkt, dass nicht mehr zwingend Server für Berechnungen benötigt werden, das wiederum ist gut für die Privatsphäre der Nutzer, denn Daten können so bei ihm verweilen.

Fünf Schwerpunkte auf der Google-Konferenz

Mit fünf Schwerpunkten beschäftigte sich Google auf der Keynote: Android, Daydream (VR/AR), Google Home, Google Assistant und Google Fotos. Viele der Neuerungen werden erst im Laufe des Jahres verfügbar sein, einige gibt es aber auch ab sofort. Wie zum Beispiel die offene Beta für Android O.

Android ist mittlerweile auf über 2 Milliarden Geräten installiert – die wenigsten davon allerdings mit der aktuellsten Version. Ab Android O wird es jedoch zwei Versionen geben, eine nennt sich Android Go.

Diese ist für Einsteiger-Geräte mit weniger als 1 GB RAM gedacht. Neben Systemanpassungen gibt es auch spezielle Apps für YouTube oder andere Google-Dienste. 

Diese angepassten Apps sollen nicht nur gut auf den schwachen Geräten laufen, sondern benötigen auch wesentlich weniger Daten als die normalen Apps. Google sieht hier vor allem Indien als großen Markt, dort hat man es in der Vergangenheit ja auch schon mit Android One probiert.

Mehr Sicherheit durch Google Play Protect

Android O wird auch in Sachen Sicherheit verbessert, unter anderem mit Google Play Protect. Neu ist das nicht wirklich, Google möchte es für den Nutzer nur sichtbarer machen. Denn bisher geschieht dies alles im Hintergrund, der Nutzer bekommt es nicht mit. Google möchte praktisch ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.

Eine größere Änderung wird es auch für Emojis geben. Die universelle Bildsprache erhält unter Android ein komplett neues Design, außerdem werden Emojis so von Google implementiert, dass sie auch ohne System-Update aktualisiert werden können.

Android O wird voraussichtlich im Herbst "für alle" erscheinen - sofern man ein Smartphone besitzt, das auch regelmäßig Updates erhält.

Augmented Reality und Virtual Reality

Mixed Reality umfasst Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR), in beiden Bereichen geht Google den nächsten Schritt. AR kommt bei Google Lens zum Einsatz, einem Feature des Google Assistant, das sich die Kamera des Smartphones zunutze macht.

Google Lens muss man sich vorstellen wie Google Goggles, nur eine ganze Ecke schlauer, dem Fortschritt im Machine Learning sei Dank.

Ein Produkt im Supermarkt finden? Das Smartphone führt den Kunden hin. Ohne GPS, sondern mit VPS, dem Visual Positioning Service. Das Smartphone orientiert sich also an der Umgebung. Das kann nicht nur, aber vor allem auch, für Menschen mit Sehbehinderung ein Segen sein.

Virtual Reality ohne Zubehör

Virtual Reality wurde von Google anfangs mit Cardboard, später mit Daydream VR gefördert. Das geht nun einen Schritt weiter. Sowohl HTC als auch Lenovo werden ein Standalone-VR-Headset auf den Markt bringen.

Ohne PC, ohne Kabel, ohne Smartphone lässt sich dann in die virtuelle Welt abtauchen. Das wird ein riesiger Schritt, bisherige VR-Angebote wie Oculus Rift oder HTC Vive benötigen noch eine Menge Zubehör.

Das kommt auch alles später im Jahr, aber soll noch dieses Jahr erhältlich sein. Das wird sehr spannend und sollte durchaus für einen Schub in der ganzen Branche sorgen.

Google Home entwickelt sich 

Google Home war in Deutschland bisher nicht verfügbar. Aber bald! Diesen Sommer kommt der Google-Lautsprecher auch zu uns, im Gepäck hat er auch neue Funktionen.

Bis zu sechs Nutzer kann Google Home künftig unterscheiden. Und auch das Telefonieren lernt der smarte Helfer. Kann man mit der Telefonnummer verknüpfen, muss man aber nicht. Kontakte lassen sich so direkt anrufen, kostenlos versteht sich.

Außerdem wird Google Home besser in das Zuhause eingebunden. So gibt es nicht mehr nur Antworten per Sprache, sondern diese können über visuelle Informationen ergänzt werden. Auf dem Smartphone, auf dem TV, was halt gerade in der Nähe ist. Sah in der Demo toll und auch nach Mehrwert aus.

Google Assistant kommt auf iOS

Der Google Assistant wird auch noch einmal aufgebohrt, angefangen bei bereits erwähntem Google Lens. Aber nicht nur das, der Google Assistant ist ab sofort auch für iOS verfügbar, erst in den USA, ab Sommer auch in Deutschland.

Zusammen mit den neuen Smart Home-Integrationen und dem Assistant SDK sieht das sehr stark nach einer Aufholjagd zu Amazons Alexa aus, wenn es nicht sogar reicht, um vorbeizuziehen. Das kommt dann letztendlich darauf an, wie natürlich es sich nutzen lässt.

Google Fotos mit neuen Funktionen

Google Fotos ist aktuell eines der einfachsten Tools, um seine Bilder zu verwalten. Auf allen Geräten jederzeit verfügbar, unbegrenzter Speicherplatz und bald auch jede Menge neue Funktionen. Google Lens wird auch hier integriert und kann so Zusatzinformationen zu Bildern anzeigen.

Jeder kennt es: Ein Motiv, 20 Aufnahmen, man möchte ja das beste Ergebnis. Die schlechten Aufnahmen hinterher auszusortieren, macht aber nicht wirklich Spaß.

Mit Machine Learning wird Google Fotos Duplikate oder verschwommene Bilder aussortieren und nur die guten in ein Album packen. Super praktisch, ohne dabei die Kontrolle über die Bilder zu verlieren.

Und auch an das Teilen von Bildern möchte Google Fotos erinnern. Werden Personen auf Bildern erkannt, schlägt Google Fotos vor, diese mit der Person auch zu teilen.

Ein Tap und der andere bekommt die Bilder. Außerdem kann man generell Bilder teilen, zum Beispiel alle Bilder der Kinder mit dem Partner. Zukünftige Bilder landen dann automatisch bei allen, die vorgesehen sind.

Was künftig auch möglich sein wird: Objekte aus einem Bild entfernen. Google zeigte dies anhand eines Beispiels, wo ein Foto durch einen Zaun aufgenommen wurde. Die störenden Zaunstreifen verschwinden dann einfach und man hat nur noch das gewünschte Motiv im Bild. Ebenfalls toll, gerade für Schnappschüsse.

Die Maschinen lernen unaufhaltsam

Mobile first ist vorbei, das hat man der Keynote angemerkt. Aber das heißt nicht, dass Mobile vernachlässigt wird. Im Gegenteil, vielmehr wird alles vernetzt, Informationen dorthin gebracht, wo der Nutzer sie haben möchte.

Das kann heute noch das Smartphone sein, morgen aber vielleicht schon der Kühlschrank. Ohne Machine Learning wäre dies alles nicht möglich und hier ist Google in den letzten Jahren sehr stark geworden.

Da möchte man Google gerne noch einmal an das "Don't be evil"-Credo erinnern, denn eins ist klar: Weniger Daten wird Google in Zukunft von seinen Nutzern nicht bekommen.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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