26. April 2017

Quantified Self – Track dich!

Fitter, entspannter, schlanker – Daten über uns sollen helfen, uns zu optimieren. Was bringen Apps und Wearables?

quantified_self_track_dich_titel

Wer vor 30 Jahren fitter sein wollte, der zog die Laufschuhe an und joggte durch den Wald oder schwamm seine Runden im Hallenbad. Einfach so.

Wer sich heute verbessern will, der benötigt dazu schon etwas mehr: Schließlich will man es ja richtig machen! Und richtig machen bedeutet heute vor allem eins: tracken, tracken, tracken.

Das “Ich in Daten”

Daraus ist gar eine ganze Quantified Self-Bewegung entstanden, die sich regelmäßig trifft und Erfahrungen zum Thema Self Tracking austauscht.

Kein Wunder, Geräte, Computerprogramme und Apps sind für viele schon tägliche Begleiter und bescheren uns Unmengen an Daten, die Aufschlüsse über uns und unser Leben geben sollen.

Wir können unser Essen, unseren Schlaf, unsere Bewegung, unsere Entspannung oder unsere Konzentration messen, speichern und auswerten.

Helfen uns die Daten wirklich?

Klar, auch früher haben wir uns an Daten und Zahlen orientiert, den Puls gemessen oder Kalorien notiert. Heute können wir jedoch viel mehr überwachen.

Aber schlafen wir wirklich besser, wenn wir unseren Schlafrhythmus kennen? Werden wir fitter, wenn uns ein Armband sagt, wie viele Schritte wir gegangen und Kalorien verbrannt sind?

Macht Sport mehr Spaß und ist effizienter, wenn wir uns mit unserer virtuellen Laufgruppe messen?

Traue ich der Technik mehr als meinem Gefühl?

Zu wenig Wasser getrunken, drei Kaffee zu viel, den Eiweißbedarf geschafft, aber die Zuckerzufuhr überschritten...das Smartphone wird zum Hausarzt und sagt uns irgendwie schon mehr als das eigene Gefühl.

Aber hat es damit Recht? Und was mache ich nun mit diesen Daten?

Nun, zunächst einmal ändert die Aufzeichnung der Daten natürlich rein gar nichts an unserem Leben. Wir müssen die Daten also analysieren.

Und genau überlegen, welche Ziele wir verfolgen und ob diese für uns persönlich sinnvoll sind.

Nicht immer passt das Programm

Viele Fitness Tracker oder virtuelle Sportprogramme setzen zum Beispiel auf Leistung.

Plötzliche Höchstleistung kann für uns aber sogar schädlich sein, z.B. wenn wir unseren Körper überfordern und wir uns zwar durch die Leistung gut fühlen, aber durch die Überlastung und Übersäuerung schlechter schlafen.

Fitness ist mehr als Daten

Fitness – und vor allem Gesundheit – lässt sich eben nicht ausschließlich mit Zahlen bewerten.

Möglicherweise sagt mir mein Schlaftracker, dass ich nicht genügend schlafe, ich selbst fühle mich aber ausgeschlafen. Was nun?

Vielleicht folge ich, um Abzunehmen schon genau meiner Ernährungs-App und trotzdem tut sich nicht viel, da die Vorgaben nicht zu meinem individuellen Stoffwechsel passen.

Oder ich im schlimmsten Fall eine nicht diagnostizierte Krankheit habe, die eine App natürlich nicht erkennt.

Gut, um ungesundes Verhalten zu erkennen

Daten über sich selbst zu sammeln ist sinnvoll, um das eigene Verhalten zu sehen und zu bewerten. Allerdings ist die Technik vieler Wearables oder Programme meist noch nicht wirklich genau und ausgereift.

Und, wie meistens im Leben, sind die Veränderungen hin zu einer gesünderen Ernährung oder einem sportlicheren Alltag nur langfristig erfolgreich, wenn sie von Dauer sind.

Technik ändert uns nicht, das tun wir selbst

Die Technik zeigt uns, was wir ändern sollten, aber ändern müssen wir es selbst.

Sehe ich in der App, wie viele Zigaretten ich in der Woche rauche, wie oft ich wirklich Alkohol trinke oder wie viele Liter Kaffee und schließe daraus, dass es ungesund ist, kann ich etwas ändern. Das ist natürlich gut.

Doch gerade bei Themen wie Ernährung, Bewegung oder Schlaf sollten wir auf keinen Fall vergessen, auf unseren Körper zu hören.

Und bei Problemen einen (menschlichen) Fachmann zu fragen.

Stefan

Stefan spricht fließend C++ und ist im Team das (digitale) schweizer Uhrwerk. 

Themen dieses Artikels

Gesundheit App Wearable

Mein mobilcom-debitel

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zu Mein mobilcom-debitel
  

040 / 55 55 41 441

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

040 / 55 55 41 000

Mo - So08:00 - 22:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr

040 / 55 55 41 545

Mo - Fr09:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 18:00 Uhr
  

Kontakt per E-Mail

Kontaktiere uns ganz einfach per E-Mail.

digitalrepublic@md.de
  

mobilcom-debitel auf facebook

facebook.com/mobilcomdebitel/

PopUp Store auf facebook

facebook.com/digitalrepublic.awesome
  

mobilcom-debitel auf twitter

PopUp Store auf twitter

  

mobilcom-debitel auf youtube

youtube.de/user/Mobilcomdebitel
  

mobilcom-debitel auf instagram

instagram.com/mobilcomdebitel

PopUp Store auf instagram

instagram.com/digital_republic