27. März 2017

Home-Office vs. Coworking Spaces

Wo arbeite ich heute? Wir beleuchten die Vor- und Nachteile moderner Arbeitsweisen: Allein oder in der Community.

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Flexibles Arbeiten ist weniger ein Privileg als das Resultat modernster Technologien. Wir können im Grunde von überall aus arbeiten – im Coffeeshop gegenüber, im Kleinbus am Strand von St. Peter-Ording oder eben bequem vom Sofa aus.

Seit Jahren wird in vielen Branchen mit diversen Arbeitsplatzmodellen experimentiert. Dass für Unternehmen ein nicht unerheblicher Kostenfaktor wegfällt, ist nur ein Vorteil der alternativen Konzepte.

Doch wann ist das Arbeiten im Home-Office sinnvoll? Und warum ist es gut, in der Gemeinschaft produktiv zu sein?

Bekannt ist, dass es für bestimmte Typen des so genannten Wissensarbeiters, also beispielsweise Vertreter kreativer oder IT-Berufe, sehr sinnvoll sein kann, über eine zeitliche und räumliche Flexibilität in ihrer Arbeitsgestaltung zu verfügen.

Können sie sich also aussuchen, wann, wie und wo sie arbeiten, sind sie in der Regel auch produktiver und zufriedener.

Vor allem in freigeistigen Unternehmensmodellen oder Betrieben mit Innovationscharakter sollten alternative Arbeitsmodelle daher nicht ausgeschlossen werden.

Home-Office heißt weniger greifbar sein

Speziell für Frauen bringt das Arbeiten im Home-Office viele Vorteile.

Zudem wünschen sich immer mehr junge Arbeitnehmer eine bessere und vor allem faire Regelung, wenn es um die Vereinbarung von Beruf und Familie geht.

Modernste Technik und digitale Tools lassen es schließlich zu, als eine Art Satellit der Firma zu agieren. Auch wenn es mitunter noch Probleme mit dem Datenschutz oder der Vereinbarung über Arbeitszeiten geben kann, ist das Home-Office auch aus finanziellen Gründen für viele Unternehmen ein lukratives Geschäft.

Auf der anderen Seite sind Agenturen verstärkt auf der Suche nach Angestellten, die fest im Büro arbeiten.

Das hat zwei wesentliche Gründe: Denn um Kunden längerfristig zu betreuen, braucht man Ansprechpartner vor Ort, auch spontan.

Gerade wenn Mitarbeiter für Meetings oder dringende Aufgaben gebraucht werden, ist es besser, wenn sie im Büro greifbar sind.

In einer Notfallsituation könnten so alle Verantwortlichen schnell zusammengetrommelt und auf die Aufgabe eingestimmt werden.

Ohne Regeln funktioniert Home-Office nur bedingt

Viele Arbeitgeber bestätigen daher, dass sie ihren Mitarbeitern zwar anbieten, von zu Hause aus arbeiten zu können, doch ist ihnen die Tatsache, dass sich Kollegen fachlich als auch persönlich vor Ort einfach besser austauschen um ein Vielfaches wichtiger.

Hauptargument also: die Kommunikation. Es gibt aber auch Unternehmen, die aus Kostengründen komplett auf Home-Office setzen, jedoch mehr Geld für Reisekosten ausgeben, um ihre Mitarbeiter regelmäßig an einem Ort zusammen zu bringen.

Sinnvoll ist die Arbeit von zu Hause hingegen, wenn man an einem Projekt arbeitet, das viel Konzentration und Ruhe bedarf.

Wenn man sich bewusst nicht vom Bürobetrieb ablenken lassen möchte, funktioniert Home-Office also durchaus, vorausgesetzt, man findet zu Hause nicht andere Dinge, mit denen man sich ablenken lässt.

Denn jeder, der schon einmal versucht hat, zu Hause an etwas zu arbeiten, was nicht nur Spaß macht, kennt die Versuchungen, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen.

Da macht es auf einmal sogar Spaß, zu putzen oder endlich die letzten Episoden der Lieblingsserie zu schauen – nur im Sinne einer Erholungspause, versteht sich.

Home-Office kann aber auch problematisch werden. Nämlich dann, wenn eine klare Abgrenzung zwischen Arbeitswelt und Privatsphäre fehlt.

Die sogenannte Work-Life-Balance – auch wenn der Begriff in seiner Bedeutung heute stark kritisiert wird – kann so schnell ins Ungleichgewicht geraten.

Beziehungen und Familie leiden darunter, wenn man nur von zu Hause aus arbeitet und sich somit keinen Szenenwechsel verschafft.

Klare Absprachen, ein eigenes Arbeitszimmer und viel Disziplin sind also notwendig, wenn man vor hat, erfolgreich in den eigenen vier Wänden zu arbeiten.

Coworking Spaces: Ideal für Startups und ruhelose Freigeister

Alternativ zum Home-Office, also nicht an einem festen Arbeitsplatz arbeiten zu müssen, ist das Mobile-Office. Man verzichtet darauf, in ein angestammtes Büro zu gehen, nutzt aber beispielsweise die Vorteile unterschiedlicher Orte.

Fablabs, Coworking Spaces oder andere Office-Sharing-Modelle helfen dabei, auch in unterschiedlichen Städten immer eine gute Infrastruktur vorzufinden. Vor allem für Startups haben Coworking Spaces viele Vorteile.

Man bekommt neben dem Schreibtisch und der Internetverbindung auch oft ein bezahlbares Catering sowie den Austausch mit anderen kreativen Freigeistern.

Daraus ergeben sich ganz andere Möglichkeiten, die echten Synergiepotenziale auf professioneller Ebene.

“Coworking bringt Menschen zusammen, vernetzt Kompetenzen und unterstützt den Gründergeist”, weiß Marco Weicholdt, Marketing und Event Manager bei Basislager Coworking Leipzig.

Aber auch im Coworking Space sollte man sich immer vor Augen halten, weshalb man gerade dort sitzt. Bei aller Kreativität und dem individuellen Austausch muss der Platz natürlich auch bezahlt werden.

Coworking Spaces stellen Arbeitsplätze und Infrastruktur wie Netzwerk, Drucker, Telefon, Beamer, Meeting-Räume zeitlich befristet zur Verfügung und fördern das Wachstum einer Community, die durch gemeinsame Veranstaltungen oder Workshops weiter gestärkt werden kann.

Dabei bleibt die Nutzung jedoch immer unverbindlich und für die Dauer flexibel.

Fachleute argumentieren, dass ein normaler Coworking Space ab einem Team von zwei bis drei Personen nicht mehr sinnvoll sei.

Dann ist ein eigener, abschließbarer Raum notwendig, der immer zur Verfügung steht.

Wie man für sich herausfindet, welche Form der Arbeit die geeignete ist, hängt letztendlich auch von der eigenen Persönlichkeit und der selbst investierten Produktivität ab.

Braucht man eine gewohnte Umgebung, um gut arbeiten zu können, oder doch eher den Austausch und die Abwechslung?

Wenn man sich vorstellen kann, allein von zu Hause aus zu arbeiten, dabei effektiv bleibt und der Arbeitgeber einem diese Flexibilität einräumt, sollte man das unbedingt ausprobieren.

Denn Fakt ist: Zurück ins Büro geht eigentlich immer.

Stefan

Stefan spricht fließend C++ und ist im Team das (digitale) schweizer Uhrwerk. 

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