13. Januar 2017

Google Home vs Amazon Echo

Amazon Echo und Google Home kommen nach Deutschland. Welcher Assistent ist der bessere?

Google Home - Amazon Echo 500

Amazon Echo und Google Home werden häufig als "smarte Lautsprecher" bezeichnet, doch unter der Haube stecken starke KI (künstliche Intelligenz) Systeme, die mit einer ganzen Reihe von Applikationen und Diensten interagieren können – so zum virtuellen Assistenten in den eigenen vier Wänden werden.

Etwa so wie eine kleine Version von JARVIS aus Iron Man oder K.I.T.T von Knight Rider. In der Ausarbeitung der Geräte haben Google und Amazon jedoch verschiedene Schwerpunkte gesetzt, die sich auf das Nutzungsverhalten auswirken. Hier führen wir einige dieser Kernunterschiede auf und beschreiben die neuesten Entwicklungen für diesen Markt.

Amazon ist nun in drei Varianten in Deutschland über eine Warteliste bestellbar. Hier gibt es zunächst Amazon Echo, dann Amazon Echo Tab (die mobile Version) und Amzon Echo Dot, die günstige Variante auf die Kernfunktionen reduziert. Google Home soll ab Frühjahr 2017 in Deutschland zur Verfügung stehen.

Hardware, Entertainment und Services

Der erste Vorteil von Amazon liegt bei den Devices in der Hardware, die in der regulären Amazon Echo Variante mit hochwertigen Lautsprechern ausgestattet ist und in allen Varianten die Möglichkeit besitzt, sich mit weiteren Bluetooth-Lautsprechern zu verbinden.

Dafür hat Google Home mit seinem weniger pragmatischen Design Pluspunkte im Aussehen. Weiterhin bietet Google Home über den Anschluss des Chromecast oder Chromecast Audio die Möglichkeit, Filme und Musik für weitere Geräte (TV, Musikanlage) bereitzustellen. Eine Steuerung des Amazon Fire TVs über Alexa ist derzeit nicht möglich.


Auch hat Google bei der Anzahl der Medien und insbesondere Musik die Nase vorn. Zwar greift Alexa von vornherein auf die Amazon Music, Prime Music und Amazon Music Unlimited Datenbanken zu, je nachdem welchen Service man über sein Amazon Konto nutzt und kann mit Spotify Premium, Pandora und TuneIn, iHeartRadio und Audible erweitert werden.

Aber Google Home hat über YouTube, YouTube Red und Google Music eine sehr viel breiter gefächerte Auswahl und kann ebenfalls mit Spotify, Pandora und Tunein erweitert werden.

Google Home versteht auch den Kontext

Daneben sticht für Google im Bereich des Entertainments ein klarer Vorteil heraus: Durch die bessere Gesprächsführung, die auf Google's riesigen Informationsdatenbanken ruht, versteht Google Home den Kontext von Suchanfragen sehr viel besser und liefert so auch bei ungewöhnlichen Anfragen gute Ergebnisse.

Allgemein ist Google Home in diesem Bereich führend und kann ähnlich einem richtigen Gespräch den Kontext vergangener Anfragen exzellent in die nächste Aufgabe einbeziehen.

Bei Alexa ist das ganze stärker Keyword-gebunden, sodass bestimmte Wörter oder Phrasen häufiger wiederholt werden müssen. Jedoch vereinfacht Alexa den Einkauf von Haushaltwaren, wie eine Weiterentwicklung von den Dash-Buttons.

Amazon Alexa mit offener API

Dieser Keyword-Bezug sorgt auch dafür, dass Alexa zwar sehr gut in den Amazon Kaufprozess integriert ist, aber zuweilen Probleme hat, weitere Informationen über die Produkte zu finden.

Auf der anderen Seite hat Amazon jedoch bereits seine API für externe Entwickler freigegeben und so werden tausende von Skills beigefügt, die verschiedene externe Dienste bedienen. Google Home ist zur Zeit noch auf die Kernservices von Google beschränkt, es wird jedoch erwartet, dass sich die Entwicklung auch hier bald für Drittanbieter öffnet.

Mit diesen Entwicklungen setzt sich Amazon als Zentrale des Internets der Dinge (engl. Internet of Things oder IoT) ein und kann damit die verschiedenen Elemente der Hausautomatisierung bedienen.

Bei Google funktioniert dies zur Zeit nur mit den hauseigenen NEST Systemen und einigen ausgewählten Herstellern. Sowohl für Amazon Echo als auch für Google Home stehen alle namhaften Hersteller der IoT Branche Schlange, um ihre Produkte schnellstmöglich an die Plattformen anzubinden.

Davon versprechen sie sich, dass ihre Lösungen einfach erklärbar und im Leben der Kunden häufiger und deutlich sicht- oder hörbarer verankert werden.

Fazit – und was macht eigentlich Apple?

Sprachsteuerung ist eine bequeme und innovative Möglichkeit, mit dem Web und Applikationen im eigenen Heim zu interagieren. Durch die riesige Menge an Informationen die Google seit seinem Bestehen zusammengetragen hat, kann es besser mit Nutzern interagieren und wirkt dadurch intelligenter.

Amazon ist hier eher ein Arbeitspferd, bietet durch die Anbindung von verschiedenen drittanbierter-Skills jedoch ein größeres Portfolio für die Nutzung in den eigenen vier Wänden und ist praktikabel durch die bequeme Buchung von Produkten und Services über das Amazon Portal.

Weiter zurück in Sachen KI-Sprachassistenz ist Apple, deren Chefentwickler sich auf der CES darüber äußerte, dass er an den Wegfall des Bildschirms in der Nutzung von digitalen Technologien nicht recht glauben mag und das iPhone weiterhin als Kernobjekt der Unternehmensstrategie auswies.

Dennoch arbeitet man auch in Cupertino an der Weiterführung des Sprachprogramms Siri, welches jetzt standardmäßig auf iOS 10, MacOS Sierra und Apple TV 4.0 installiert ist und mit einer zunehmenden Anzahl an Geräten, die Apple Home Kit kompatibel sind, sprechen kann.

Redaktion

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