06. Mai 2017

Der Hafen der Zukunft – alles außer romantisch

Die meisten Häfen der Welt sind heute effiziente Industrieparks auf höchstem Niveau. Aber: Da geht noch was!

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„Einmal noch nach Rio, einmal nach Shanghai“ ... lang vorbei sind die Zeiten romantischer Träume, wenn das Wort „Hafen“ fällt. Heute sind die meisten Häfen der Welt effiziente Industrieparks auf höchstem Niveau. Aber: Da geht noch was!

Große Häfen werden größer

Je größer Transportschiffe sind, desto günstiger können sie (vollbeladen) arbeiten. Das führt zu immer größeren Schiffen – während die Gesamtzahl abnimmt. Dies wiederum bedeutet, dass nur die schon jetzt großen Häfen eine Chance haben, noch größeren Schiffen ausreichend Kapazitäten zu bieten. Häfen, die auf viele kleinere Schiffe ausgerichtet sind, haben schlechte Karten.  Sie werden im Wettbewerb langfristig untergehen – wenn der Trend anhält. Experten geben zu bedenken, dass irgendwann eine maximale Schiffsgröße erreicht ist. Allerdings wurde diese Grenze bereits immer nach oben verschoben.

Häfen werden ausgelagert

Hafenstädte könnten ein Auslaufmodell sein (das Wortspiel ist nicht beabsichtigt.) Die wenigsten Städte können ihren Hafen noch weiter wachsen lassen – entweder ist kein Raum da, oder er ist schlicht zu teuer. Das könnte zu ausgelagerten Häfen führen, nicht nur jenseits der Stadtgrenzen, sondern theoretisch auch auf offener See – sofern sie eine Anbindung ans Festland erhalten, sei es per Bahn oder Brücke.

Die Taktung steigt

Die Transportkette steht und fällt mit dem schwächsten Glied. Im Sinne der Schnelligkeit ist es denkbar, dass der Hafen der Zukunft auch nachts und an Wochenenden ausgelastet ist. Und damit auch die Menschen, die dort arbeiten. Insofern die höhere Taktung nicht sowieso größere Automatisierung fordert. In beiden Fällen ändert sich das Arbeitsbild der Beteiligten Menschen drastisch.

Häfen werden sauberer

Warum? Weil es dreckiger gar nicht mehr geht. Und hier ist nicht die Rede von Alibibäumen am Hafenrand, sondern von Schweröl, Schiffsdiesel, Giftstoffen aller Art. Fakt: Allein die 15 größten Schiffe der Welt produzieren im Jahr zusammen mehr Schadstoffe als der gesamte, weltweite (!) Autoverkehr. Das ist zwar bekannt, scheint aber Politik und Medien nicht zu interessieren. Ob dieses Schweigen langfristig anhalten kann, ist mehr als fraglich.

Diese vier Prognosen sind nicht besonders abenteuerlich, sondern basieren auf Entwicklungen, die jetzt schon sichtbar sind. Wer sich interessiert, sollte sich bei Gelegenheit einen Hafen genau ansehen – ein Erlebnis ist es allemal.

Foto © foto-select / Shutterstock.com

Nik

Hamburger Jung mit dem Mundwerk am rechten Fleck. Als Onliner lang in der digitalen Szene unterwegs und mit Jungunternehmern verquickt.

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