01. März 2017

Cyborgs brauchen keine Smartphones mehr

Was wäre, wenn wir zur Kommunikation kein Smartphone mehr bräuchten? Die Idee des Neuromarketing!

Gedankenübertragung 500

Elon Musk war beim World Government Summit in Dubai als Speaker geladen und gab uns wieder einen sehr visionären Ausblick auf die Zukunft - wie er sie sieht.

Der Mann, der auch schon zu bedenken gab, dass wir vielleicht alle in einer Simulation leben könnten, sieht in einer Welt der intelligenter werdenden Systeme und Maschinen die Notwendigkeit, dass der Mensch sich selbst transformiert – dass er mehr und mehr zur Maschine wird.

Nur wenn er selbst seine Fähigkeiten der Informationsweitergabe ausbaut, kann er konstant in Konkurrenz mit den Maschinen stehen, ohne vollständig abgehängt zu werden.

Informationen fließen zu langsam

So sehr sich das jetzt nach Science Fiction anhört, seine Argumentation geht in eine nachvollziehbare Richtung. Dabei legt Musk sein Hauptaugenmerk darauf, wie Menschen aktuell Informationen extern weitergeben.

Und richtig, Whatsapp und Co erlauben es uns bereits jetzt, in Windeseile Nachrichten um den Globus zu schicken – auch in Bild oder Videoform.

Schnarchend langsam, findet Musk. Denn er bezieht sich auf die Informationsübertragung direkt vom Gehirn ins Programm. Dass wir noch mit unseren Fingern tippen müssen, verlangsamt unsere Informationsweitergabe enorm.

Viel praktischer wäre eine direkte Mensch-Maschine Verbindung, bei der nur gedacht und dann geschickt wird.

Unbewusste Entscheidung ist schneller

Es ist die typische Problematik, die auch beim Neuromarketing immer wieder bedacht werden muss. Bewusste Vorgänge auszuführen, alleine schon Entscheidungen zu treffen, dauert sehr viel länger als unbewusste.

Der Autopilot, mit dem wir so viele Situationen des Alltags meistern, ist in der Lage, Input sehr viel schneller zu dekodieren als der bewusste Part, der Pilot.

Rot oder Orange als Signalfarbe auch nur im Augenwinkel wahrzunehmen, führt in Situationen, in denen man das mit Gefahr verbindet, oft zu einer Reaktion, ohne, dass diese explizit überlegt werden muss.

Neil Harbisson als Vorreiter

Aus diesem Grund wäre Mixed Reality der nächste Schritt auf dem Weg zum schnelleren Mensch-Maschine Verbindung. Das Bild oben zeigt einen Motorradhelm, ein Mockup der Firma Nuviz, auf dem konstant Geschwindigkeit, Uhrzeit, zulässige Höchstgeschwindigkeit, aber auch Navigation unauffällig zu sehen ist.

Auf dem Bild sieht man die Einblendung, dass nun eine Kurve nach rechts kommt. Das Gehirn liest automatisch mit. Informationen, die der Fahrer unterbewusst aufnimmt, ohne abgelenkt zu werden. 

Wir sahen in den vergangenen Jahren sehr viele Projekte, bei denen vor allem die Aufnahmefähigkeit des Menschen erweitert wird. Hervorzuheben ist hier speziell die permanent implantierte Sinneserweiterung von Neil Harbisson.

Farben als akustische Signale

Harbisson kam mit Achromatopsie auf die Welt, kann sie also nur in schwarz-weiß wahrnehmen. In seinen frühen 20ern installiert er sich daher einen permanenten Chip am Hinterkopf, Eyeborg genannt.

Dieser ermittelt mithilfe eines Farbsensors, der auf Augenhöhe hängt, welche Farben Harbisson gerade wahrnehmen sollte und wandelt diese in akustische Signale um, die Harbisson empfangen kann. So gelingt es ihm, Farben zu hören.

Von Projekten, die das Senden von Informationen aus dem Gehirn an andere Medien zum Ziel haben, hört man vergleichsweise weniger. Es fehlen noch die Sensoren, die die einzelnen Gedankenströme interpretieren und dann auch voneinander auseinander halten können, damit eindeutige Botschaften und Absichten ausgelesen werden können. Aber das wird sicher kommen.

Das Smartphone als Relikt

Learning: Heute müssen wir umständlich ein Smartphone aus der Tasche frickeln und den Sperrbildschirm überwinden, bevor wir per Sprache oder fummeliges Getippe Botschaften verschicken können.

Das wirkt ja fast altertümlich und Elon Musks Verdienst ist, uns das deutlich zu machen. Wir werden immer enger mit der Technik kooperieren. Das verspricht dann eine Zukunft voller Produktivität und Sinneserfahrungen, die wir uns noch nicht vorstellen können.

(Nachtrag für die Realisten aus der Digital Lifestyle Ecke: Das Smartphone fällt früher oder später weg, die SIM Karte nehmen wir dann vielleicht oral ein, vorausgesetzt, die Sinneskommunikations-Provider der Zukunft haben sich die Lizenzen für die Brainwave Com der Zukunft gesichert....)

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SEE MORE, Trendsucher und -finder aus Hamburg mit Mitarbeitern in 50 Metropolen weltweit. Getrieben von der Frage: Was will der Kunde?

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Digital Lifestyle

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