17. März 2017

Caschy über die CIA und Hass-Poeten

Caschy berichtet im Rückblick über geheime CIA-Akten und Hasskommentare im Social Web.

Caschys Rückblick

George Orwells 1984 scheint immer mehr Prophezeiung als Roman zu werden. Zumindest, wenn es um das erste Thema der vergangenen Tage geht.

Wikileaks möchte an geheime CIA-Unterlagen gelangt sein und veröffentlicht diese natürlich auch. Was zum Vorschein kommt, spricht im Prinzip das aus, was sich jeder irgendwo dachte. So angenehm der technische Fortschritt auch ist, er macht jeden anfällig für Überwachungsaktionen.

Nun muss sich Lieschen Müller sicher keine Gedanken machen, dass plötzlich die CIA vor der Tür steht und sie nach ihren Äußerungen fragt, die sie vor einem Smart TV von sich gegeben hat.

Unternehmen fühlen sich übergangen

Die Dokumente sollen - sofern sie denn echt sind - belegen, dass der US-Geheimdienst sehr breite Möglichkeiten hat, elektronische Geräte für seine Zwecke zu nutzen.

Allerdings sind viele der erwähnten Lücken auch bereits nicht mehr vorhanden, Hersteller fühlen sich aber zu Recht übergangen, da sie nicht so wie es vereinbart war, über gefundene Lücken in ihren Systemen oder Programmen informiert wurden.

Bisher wurde angeblich nur ein kleiner Teil der "Vault 7"-Dokumente veröffentlicht, da sollte es in den nächsten Wochen weitere Enthüllungen geben.

Die Hersteller liefern sich mit den Regierungen ein Katz- und Maus-Spiel, sie wollen die Privatsphäre der Nutzer sichern (das lässt sich schließlich auch gut vermarkten), die Regierungen setzen hingegen alles daran, noch einfacher an Informationen zu kommen. Hier kann es nur Verlierer geben und das sind die Nutzer der Geräte.

Hasskommentare auf Facebook und Twitter

Regierung gegen Unternehmen heißt es auch hier in Deutschland. Den sozialen Netzwerken soll es an den Kragen gehen. Sogenannte Hasskommentare sind ein großes Problem.

Vermeintlich anonym kann jeder Dinge in die sozialen Medien schreiben - auch solche, die dort nichts verloren haben. Bundesjustizminister Heiko Maas möchte nun - nachdem sich in den letzten Monaten nichts gebessert hat - mit einem Gesetz nachhelfen.

Dieses Gesetz würde Facebook, Twitter und andere dazu verpflichten, gemeldete Inhalte schneller zu prüfen. 24 Stunden blieben den Netzwerken dann Zeit, um eindeutige Hasskommentare zu löschen.

Bei solchen, die einer genaueren Überprüfung bedürfen, darf die Löschzeit dann 7 Tage betragen. Wird dem nicht nachgekommen, werden Strafen fällig. Bis zu 50 Millionen Euro könnten so fällig werden, wenn Facebook bei Nichtlöschung zum Beispiel zum Verbreiter von strafbaren Inhalten wird.

Ob das der richtige Weg wird, bleibt abzuwarten. Vielleicht sollte man auch einmal bei denen empfindlich ansetzen, die solche Inhalte überhaupt erst verbreiten wollen, also bei den Postern selbst. Wie heißt es so schön? "Don't shoot the messenger."

Smarte Jacke von Levi's

Bequemer wird es mit den News von Levi's. In Googles ATAP Labs entstand dort ein Wearable der besonderen Art, eine Jacke. Project Jaquard ist nicht neu, bereits vor zwei Jahren wurde darüber berichtet, nun wurde es aber der Öffentlichkeit präsentiert - und kann noch dieses Jahr als Beta gekauft werden.

Die Jacke ist aus einem speziellen Stoff, der beispielsweise den Ärmel zum Bedienelement macht, wenn man einen Anruf erhält.

Die Funktionen sind zwar noch sehr beschränkt, letztendlich wurde hier ein leitfähiger Stoff entwickelt, der über einen "Knopf" Informationen weitergibt. Dieser Knopf enthält auch das meiste der Technik, entfernt man ihn, kann die Jacke sogar gewaschen werden.


Es ist ein Stück Zukunft, die vielleicht nicht so spektakulär ist, wie man sie erwarten würde, dafür kann man sie eben dieses Jahr noch für 350 Dollar kaufen. Die Bedienung der Jacke ist sogar ein bisschen anpassbar, das kann ein nettes Spielzeug für Fans der Technik von morgen sein.

TAG Heuer mit einer analogen Smartwatch

Noch ein Luxus Wearable stellte diese Woche TAG Heuer vor. TAG Heuer Connected Modular 45 ist eine Smartwatch, deren Uhrkörper bei Bedarf gegen ein analoges Modul ausgetauscht werden kann.

Die Smartwatch kommt mit Android Wear 2.0, bietet über die Connected-App aber auch exklusive Funktionen. Sie ist für Sport geeignet, macht aber auch im Alltag eine gute Figur am Handgelenk.

Preislich liegt die reine Smartwatch bei 1.600 Euro in der Grundausstattung, man kann sie vor dem Kauf auch in vielerlei Hinsicht anpassen. Oder eben ein analoges Modul dazu erwerben, das man dann bei Bedarf austauscht. So ist die Uhr auch in vielen Jahren noch nutzbar, wenn die Technik der Smartwatch schon längst veraltet ist.

Was geht mit Avalanche?

Der Winter ist zwar weitestgehend vorbei, dennoch macht den PCs immer noch Avalanche zu schaffen. Im Dezember 2016 teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik mit, dass man das Botnetz Avalanche zerschlagen habe. Infizierte Rechner wurden identifiziert und die Provider darüber informiert, sodass diese wiederum ihre Kunden informieren können.

Seitdem hat sich nicht viel getan. CERT-Bund informiert aktuell darüber, wie viele Avalanche zuzuordnende Infektionen noch vorhanden sind. Das sind nicht viel weniger als noch im Dezember. Nicht bekannt ist allerdings, wie seitdem vorgegangen wurde. Ob wirklich alle Betroffenen informiert wurden oder ob diese die Information einfach ignorierten.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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