11. Januar 2017

CES 2017: Mein Freund, der Roboter

Roboter waren die heimlichen Hauptdarsteller auf der CES 2017 in Las Vegas. Wir haben getestet, was sie können.

Trendschau Roboter 500

Die CES 2017 ist schon wieder vorbei und wie jedes Jahr hinterlässt sie in Techies ein wohliges Gefühl kommender Revolutionen des Lebens. Es geht voran! Das Morgen strahlt heller als das langweilige Heute.

Nachdem wir letzte Woche bereits einen ganz kleinen Blick auf die Bereiche Smartphones und Automobile geworfen haben, haben wir unseren Blick über das gesamte CES Lineup wandern lassen und uns fiel auf: Roboter sind wieder im Spiel.

Jahrelang waren Bots eine Storytelling Figur aus Hollywood, militärisches, hundeähnliches Equipment im Besitz von Google oder aber obskure, sehr spezielle Alltagshelfer, die in Japan entwickelt wurden und die quieken und süüsss aussehen (sollen).

Roboter mit Sprachassistenten kombinieren

In der westlichen Hemisphäre kam dieses Thema kaum an und abgesehen von ein paar Spielereien sahen wir nie etwas von Bedeutung.

Eins hat sich immer noch nicht verändert, ein Großteil der neuen Roboter kommt aus Fernost, doch das soll uns ja nicht stören. Huawei und Xiaomi sind Beispiele erster Klasse, dass technologische Entwicklungen schon lange keine Eigendomäne der westlichen Welt mehr sind.

Was sich aber geändert, beziehungsweise nebenbei entwickelt hat, sind Systeme, die sich hervorragend mit Robotern kombinieren lassen. AI, Deep Learning und Sprachassistenten fanden ihren Weg aus Alpha und Beta-Stadien in das Leben der Konsumenten.

Amazons Alexa nun im Roboter

Während Ingenieure sich also damit beschäftigt hatten, wie zweibeinige Roboter ihre Balance halten können, übernahmen ganz andere Unternehmen die Entwicklungen, die plötzlich als das logische Gehirn der entwickelten Chassis erscheinen. Überlegen Sie einmal selbst: Alexa und Google Home sind stationär, aber wäre die logische Entwicklung dieser beiden Produkte nicht eine Variante die eigenständig mobil ist?

Nun, auf der diesjährigen CES wurde genau so ein Roboter vorgestellt. Lynx von Ubtech verleiht Alexa endlich ein Gesicht.

Lynx kann grundsätzlich alles, was Alexa auch schon kann, fügt aber essentielle Dinge wie Gesichtserkennung und Kameras hinzu. Auf einmal wird aus der Assistentin ein kleiner Kumpane, der einem folgen, oder in der Wohnung allein unterwegs sein kann.

Sprachassistenten werden "menschlicher"

Wenn man mal weg ist, kann man auf Lynx' Kameras zugreifen und so in der Wohnung nach dem Rechten sehen. Gleichzeitig kann Lynx einen benachrichtigen, wenn den Sensoren nach etwas nicht OK ist. Nebenbei ist der kleine Roboter auch noch Yoga Instruktor, was könnte man also mehr wolle


Neben all den technischen Spielereien verleihen die neuen Chassis den Sprachassistenten, was ihnen bisher in der Interaktion mit uns gefehlt hat: Ein Gesicht.

Es ist viel einladender eine Konversation mit einer vermeintlichen Person zu führen, die den Blick erwidert, als mit einer schwarzen oder weißen Röhre zu sprechen, bei der der einzige Indikator für die Aufnahme ein blinkendes Licht ist.

Potenzial der Roboter fast unbegrenzt

Und wenn wir bisher nur über den Hausgebrauch nachgedacht haben, muss man sich nur einmal das Potential solcher Roboter im Einzelhandel vorstellen. Vorbei die Zeiten, in denen man zuerst lange auf Beratung warten muss und dann auch noch von der Kompetenz des Mitarbeiters abhängig ist.

Ein Roboter hat das komplette Storelayout und Vertragskonditionen direkt parat, kein langes Nachschauen in Inventurlisten oder langsamen Firmenrechnern. Antworten kommen prompt, genau wie die Begleitung in die entsprechende Regalreihe, wo das Produkt stehen soll.

Ist es vergriffen, sagt er einem direkt, wann die nächste Lieferung kommt und fragt, ob Produkte reserviert zurückgelegt werden sollen. Schon in wenigen Jahren werden Scherze über schlechten Service in Bau- oder Elektromärkten der Vergangenheit angehören.

Branchenfremd? Egal!

Learning: Unverhofft kommt oft. Vielleicht kommt der notwendige Schwung den die Hausroboter Branche brauchte, tatsächlich in Form der Sprachassistenten aus einer ganz anderen Richtung als gedacht.

Diese Möglichkeit illustriert eine Haltung, die wir in Zeiten der Digitalisierung immer nur wieder betonen müssen: Disruptoren müssen nicht aus der eigenen Branche kommen, um diese völlig umzukrempeln. Aufgeschlossenheit und mögliche Adaption von aktuellen Entwicklungen sind ein absolutes Muss um das eigene Fortbestehen und Erfolg zu sichern.

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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