10. Februar 2017

Amazon Echo: Alexa und ich - Teil II

Trainee Marc testet Amazon Alexa und die Beziehung geht in die schwierige Phase. Teil II des Berichts.

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Willkommen zurück mit Alexa und mir. Das Leben mit Alexa gleicht inzwischen manchmal etwas einer Beziehung: viel Lust, aber manchmal auch Frust.

Wirklich nervig ist, dass mich Alexa manchmal einfach nicht verstehen will. Vor allem, wenn der Fernseher läuft oder Musik abgespielt wird, hat Alexa ab und zu Hörprobleme und reagiert auf Zurufe mit ihrem Namen nicht bzw. erst nach einigen Wiederholungen.

Dafür, dass Amazon den Echo mit seinen extrem leistungsfähigen Mikrofonen inklusive Geräuschunterdrückung bewirbt, bin ich hier etwas enttäuscht.

In den USA kann man über die Alexa App ein sogenanntes Stimmentraining starten, mit dem sich durch das Vorlesen bestimmter Sätze mit gewisser Entfernung zum Echo die Wahrnehmung der eigenen Stimme durch Alexa verbessern lassen soll. Diese Funktion gibt es in Deutschland aber bisher leider noch nicht.

Amazon Echo: Punkte beim Smart Home

Bei der Heimautomatisierung kann Alexa wiederum punkten. Für die Steuerung der heimischen Elektronik ist natürlich Voraussetzung, dass man neben der Echo-Schaltzentrale weitere smarte Geräte im Haus oder der Wohnung angeschlossen hat – zum Beispiel Lampen oder Thermostate.

Die Premium-Lösung für Beleuchtung ist hier sicher Philips Hue, mit dimmbaren LED-Lampen, deren Farbspektrum man punktgenau steuern kann. Ich selbst habe mich zum günstigen Einstieg in die Smart Home Welt für zwei schaltbare Steckdosen von TP-Link entschieden, an die ich zwei normale Lampen angeschlossen habe.

Die Steckdosen konnte ich zwar bereits vor dem Echo-Kauf über eine App auf meinem Smartphone steuern – mit Alexa ist aber vor allem die spontane Kontrolle wesentlich entspannter.

Vernetzung mit Alexa ist kostenintensiv

Durch ein einfaches Kommando wie „Alexa, alle Lichter an.“ oder „Alexa, Stehlampe aus.“ lässt sich beispielsweise beim morgendlichen Aufstehen oder beim Verlassen der Wohnung sehr komfortabel das vernetzte Licht in der Wohnung steuern.

Die Betonung und Einschränkung liegt hier eindeutig auf „vernetztes“ Licht – meine Deckenleuchte beispielsweise kann ich nicht mit Alexa kontrollieren, da ich dort keine vergleichsweise günstige smarte Steckdose vorschalten kann, sondern in ein teureres Lichtsystem wie Philips Hue investieren müsste.

Um sein Zuhause vollständig mit Alexa steuern zu können ist also definitiv ein tiefer Griff in die Geldbörse nötig – für mich als Otto Normalverbraucher ist dies trotz Technikbegeisterung bisher noch zu viel Geld für den zugegeben doch kleinen Komfortgewinn.

Alexa hat nützliche Skills

Kommen wir zu den Skills: Dies sind kleine Apps, die man für seinen Echo aktivieren kann. Sie erweitern in der Regel die Fähigkeiten von Alexa um spezielle (Nischen-)Themen oder kleine Spielereien.

Das umfasst zum einen Kleinigkeiten wie den Glückskeks-Skill („Alexa, öffne einen Glückskeks.“), welcher mir mehr oder minder „kluge“ Lebensweisheiten vorliest, wie man sie vermutlich auch beim netten Chinesen um die Ecke erhalten würde.

Zum anderen findet man bei den Skills auch wirklich Praktisches, neben den Diensten der oben angesprochenen Heimautomatisierungs-Geräte sind Anbieter wie mytaxi oder Chefkoch vertreten.

Tatsächlich kann Alexa mir also ein Rezept vorlesen und bestellt mir, falls anschließend die Küche brennt und ich im Hotel nächtigen muss, ein Taxi vor die Tür.

Hier ist zu erwarten, dass die zugegeben in Deutschland bisher eingeschränkte Auswahl an Skills in nächster Zeit mit steigender Verbreitung des Echos noch steigen wird und Alexa in mehr Bereichen behilflich sein wird.

Fragen zu Amazon Alexa

Zum ersten Teil meines Alexa-Berichts erhielt ich folgende Fragen eines Lesers, welche ich gerne beantworte:

Ist eine Mitgliedschaft bei Amazon Prime für die Nutzung notwendig?

Während der Markteinführung in Deutschland erhielt man als Prime-Mitglied bei frühzeitiger Anforderung der Bestell-Einladung bei Bestellung des Echo 50 € Rabatt auf den Gerätepreis.

Zudem ist der Dienst Amazon Music, über den man auf dem Echo standardmäßig Musik hören kann, Teil von Amazon Prime. Für die Nutzung des Amazon Echo müsst ihr jedoch grundsätzlich nicht bei Amazon Prime registriert sein.

Der Kauf des Echo ist nicht auf Prime-Kunden beschränkt und man kann problemlos beispielsweise Spotify oder TuneIn als Musikquelle konfigurieren.

Und wie sieht es mit der Stromversorgung des Amazon Echo aus?

Ein Nachteil, den Alexa zu akkubetriebenen Lautsprechern, wie beispielsweise dem UE Boom oder JBL Charge, hat, ist die Notwendigkeit einer ständigen Stromversorgung über eine Steckdose.

Dies schränkt die Platzierungsmöglichkeiten innerhalb eines Raums auf die Bereiche ein, welche mit einem Stromkabel erreichbar sind – zumindest, wenn man unschöne Stolperfallen in der Mitte des Raums verhindern möchte.

Eine Lösung wird jedoch bereits von Zubehörherstellern angeboten: ein Akku-Sockel, auf welchen man den Echo setzen kann und ihn so mit Strom versorgt. So wird der Echo portabel einsetzbar – zumindest solange der Akku durchhält und man sich in WLAN-Reichweite befindet.

Im dritten und letzten Teil werde ich über meine gesammelten Erfahrungen mit Alexa berichten und ein abschließendes Fazit zum Gerät von Amazon ziehen. Habt ihr noch Fragen? Dann immer her damit!

Marc

Online-Marketeer aus Hamburg. Ist  als Digital Native im #neuland zuhause. Begeistert sich für neue Hard- und Software, hinterfragt aber auch gerne überhypten Technikquatsch.

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