25. Januar 2017

Amazon Echo: Alexa und ich - Teil I

Amazon Echo testen? Da war Trainee Marc sofort dabei. Ob er und Alexa miteinander auskommen, erfahrt ihr hier.

Amazon Echo Marc 500 (1)

Da hat es also doch noch geklappt mit dem (nachträglichen) Weihnachtsgeschenk an mich selber: Amazon lädt mich ein, seinen smarten Lautsprecher „Amazon Echo“ inklusive intelligenter Assistentin Alexa zu testen.

Besser gesagt werde ich eingeladen das Gerät zu kaufen – soll ich mich nun freuen, im Kreis der „Auserwählten“ zu sein oder diesen Verknappungs- und Einladungshype lächerlich finden? Ich entscheide mich, die Einladung ganz nüchtern als einen klugen Marketingtrick von Jeff Bezos zu sehen. Denn ich bin einfach extrem gespannt auf die Fähigkeiten von Alexa.

Viel wurde bereits über die digitalen Assistenten aus den Laboren von Apple, Google und Microsoft erzählt – die Berichterstattung zu Amazons Wunder-Device schlug bei der Ankündigung seines Deutschlandstarts aber besonders hohe Wellen.

Amazon Echo: Keine wirkliche Konkurrenz vorhanden

So sind die Assistenten der Wettbewerber bisher in deutschen Gefilden nur als Apps oder noch gar nicht verfügbar – Amazon Echo prescht mit einem eigens für den digitalen Assistenten entwickelten Gerät vor und möchte sich so als Erster in den Köpfen von uns Konsumenten festsetzen. Echo hat den Anspruch, mit Alexa DIE Schaltzentrale für die eigenen vier Wände zu werden.

Anfang Januar halte ich das Paket von Amazon endlich in den Händen. Kann mich Echo trotz des Riesenhypes überzeugen? Flugs wird ausgepackt und angeschlossen. Die Einrichtung geht relativ leicht von der Hand.

Nach dem Anschluss ans Stromnetz und beim Verbinden mit App & WLAN leuchtet der Lichtring meines Echos blau und rot und das Licht kreist wie eine Ladeanzeige – für mich als Sci-Fi-Fan kommt da durchaus etwas Star-Trek-Feeling auf (gewisse Parallelen zu Knight Riders KITT sind da ebenfalls vorhanden).

Installation von Amazon Echo ist kinderleicht

Die Installation läuft über die Alexa App, welche ich im Vorhinein bereits auf meinem Handy installiert und mit meinem Amazon-Konto verbunden habe. Dadurch liegen Alexa einige Daten, wie mein Standort und der Zugang zu Amazon Music, direkt bei Installation vor.

Alexa leitet per Sprachausgabe aus dem Echo und über die Alexa App durch die Installation – schön, hier schon Alexas Stimme zu hören.

Nach wenigen Minuten ist es dann soweit: Ich kann mit Alexa sprechen. Da ich in der Alexa App bereits meinen Spotify-Zugang hinterlegt habe, kann ich direkt ihr Können bei der Musikwiedergabe testen: „Alexa, starte meine Playlist Dezember 2016.“

Musiksteuerung kann überzeugen

Alexa leuchtet kurz auf, dann startet die Wiedergabe. Das klappt schon mal gut. Die Musiksteuerung ist meiner Meinung nach recht ausgereift: So kann ich auch einfach zufällig Musik eines Interpreten abspielen lassen oder einen bestimmten Musikstil vorgeben.

Über den Dienst TuneIn hat man zudem Zugriff auf unzählige Radiosender. Einfach „Alexa, spiele N-Joy!“ als Sprachbefehl geben und man steigt ins laufende Sendeprogramm ein. Die Lautstärke kann ich entweder am Echo selbst über den drehbaren Leuchtring anpassen oder per Ansage. „Alexa, lauter!“ funktioniert genauso wie z.B. „Alexa, Lautstärke 8“.

Der Leuchtring, der sich oben am Gehäuse befindet, gibt mir bei der Kommunikation mit Alexa visuelles Feedback: Wenn ich sie anspreche, leuchtet der LED-Kreis in meine Richtung – als kleine Bestätigung, dass die smarte Helferin mir zuhört. Nach dem gegebenen Kommando leuchtet dann der gesamte Ring und zeigt so, dass mein Input verarbeitet wird.

Alexa lernt die Gewohnheiten

Weiter geht’s mit Nachrichten. Über die App kann ich einrichten, welche Dienste ich in meine tägliche Zusammenfassung einbinden möchte. Ich entscheide mich zunächst mal für die tagesschau, grundsätzlich kann man hier aber auch News aus der Wirtschaftswoche oder dem kicker abrufen.

Auf das morgendliche „Alexa, was gibt es Neues?“ ertönt es dann aus dem Echo: „Hier ist deine tägliche Zusammenfassung, aus tagesschau: [....]“. Je nach  Quelle übernimmt dann z.B. Judith Rakers das Verlesen der Nachrichten oder Alexa spricht den Nachrichtentext selber.

Hierbei erkennt man noch Alexas Beschränktheit: Liest Alexa z.B. einen Nachrichtenfeed der WELT vor, wird dieser ohne Struktur und Pausen heruntergerattert. Mein Verständnis des Inhalts bleibt dann in Teilen leider auf der Strecke. Hier muss Amazon noch nachbessern.

Die ersten Test-Erlebnisse von Echo möchte ich aber versöhnlich abschließen. „Alexa, erzähl mir einen Witz.“ „Warum reiten Hexen einen Besen? Staubsauger haben nur eine begrenzte Reichweite.“ Haha.

Habt ihr Fragen zu Amazon Echo und Alexa?

Nächstes Mal beantworte ich diese gerne und möchte euch über meine ersten Schritte in der Heimautomatisierung im Bereich der Lichtsteuerung, der verschiedenen „Skills“ (quasi Apps für den Echo) und weitere Erfahrungen mit meiner neuen Assistentin Alexa berichten.

Marc

Online-Marketeer aus Hamburg. Ist  als Digital Native im #neuland zuhause. Begeistert sich für neue Hard- und Software, hinterfragt aber auch gerne überhypten Technikquatsch.

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