15. November 2018

Von 5G, WLAN in der Bahn und Samsung

5G soll bald kommen, wie auch WLAN in der Bahn und günstiges Telefonieren ins Ausland. Wir haben alle Fakten!

Caschys Rückblick

Nach einem im technischen Sinn sehr ereignisreichen Oktober stehen die Firmen auch im November logischerweise nicht still. Aber auch ganz unabhängig von technischen Neuerungen kommt eine gute Änderung auf Mobilfunknutzer zu.

Das Europäische Parlament hat nämlich darüber entschieden, dass Gespräche und SMS in andere europäische Länder günstiger werden. EU-Roaming war im Bereich Mobilfunk die beste Neuerung der letzten Jahre, Nutzer können ihren Vertrag auch im europäischen Ausland nutzen, ohne dabei Mehrkosten zu haben.

Das Europäische Parlament hat nämlich darüber entschieden, dass Gespräche und SMS in andere europäische Länder günstiger werden.

Das gilt für die Datennutzung ebenso wie für Gespräche oder SMS. Nun wird auch der maximale Preis für Gespräche und SMS ins Ausland gedeckelt werden. Das wiederum soll vor hohen Mobilfunkrechnungen schützen, wenn man eben aus einem Land heraus telefoniert.

Ab 15. Mai 2019 kosten Gespräche in das europäische Ausland maximal 19 Cent pro Minute, eine SMS darf mit maximal 6 Cent berechnet werden.

Samsung zeigt neuen Prozessor

Damit man auch die passende Hardware für die Nutzung der günstigeren Telefonate hat, hat Samsung etwas neues vorgestellt. Nicht etwa das Infinity Flex Display, sondern einen neuen Exynos SoC.

Der Exynos 9820 steigert im Vergleich zum Vorgänger die Multi-Core-Leistung um 15 Prozent, insgesamt zeigt sich der Prozessor dabei mit einer Energieersparnis von 40 Prozent.

Spannend ist hier vor allem die KI-Fähigkeit, die direkt auf dem Chip vorhanden ist. Entsprechende Aufgaben erledigt das neue Modell siebenmal schneller als der Vorgänger Exynos 9810.

Der Exynos 9820 steigert im Vergleich zum Vorgänger die Multi-Core-Leistung um 15 Prozent

Die verwendete Mali-G76 GPU sorgt hingegen für einen Anstieg der Grafikleistung um 40 Prozent. Ebenso interessant sind die Videofähigkeiten des verbauten Image Signal Processors (ISP).

Er unterstützt bis zu fünf Sensoren, darunter auch einen IR-Sensor - die Gesichtserkennung lässt grüßen. Außerdem kann er Videos mit 8K-Auflösung bei 30 FPS aufnehmen, 4K-Videos sind sogar mit 150 FPS möglich.

LTE Cat 20 ist ebenfalls an Bord, 5G allerdings noch nicht. Das erste Smartphone mit dem neuen SoC wird wohl das Galaxy S10 sein, das im Frühjahr nächsten Jahres erwartet wird.

Google One in Deutschland

Google hat auch Neuigkeiten, Google One wird so langsam in Deutschland verteilt. Google One ist dabei kein neuer Dienst, sondern vielmehr eine neue Oberfläche, die zum Beispiel die Speicherverwaltung vereinfacht oder auch Kontakt zum Support herstellen lässt.

Google One findet langsam auch den Weg nach Deutschland

Das Ganze ist erst einmal für zahlenden Kunden von Google Drive interessant, der seinen Speicher so auch mit der Familie teilen kann. Das Familienoberhaupt zahlt dann für bestimmten Speicher, der von mehreren Personen genutzt werden kann, wenn die inkludierten 15 GB des Einzelnen überschritten werden.

Was bei Google relativ kompliziert klingt, ist letztendlich nur eine Vereinfachung, Speicher wird geteilt und man sieht eben, wer wieviel Speicher belegt, während man bequem an einer Stelle mehr Speicher kaufen kann, der über verschiedene Google-Produkte genutzt wird.

WLAN: Bahn verzichtet vorerst

WLAN bei der Bahn – was in den ICEs mittlerweile ganz gut klappt, wird in Regionalzügen noch lange auf sich warten lassen. Zwar gibt es bereits einige Regionalzüge, die mit WLAN für die Kunden ausgestattet werden, aber das sind eben nicht alle.

Eine Anfrage der FDP-Fraktion bringt nun ernüchternde Ergebnisse. So wird auch heute noch bei Neuausschreibungen darauf verzichtet, die benötigte Technik mit auszuschreiben.

WLAN im Zug? In Regionalbahnen wird das noch dauern.

Heißt im Klartext: Auch nach 2020 werden Regionalbahnen nicht zwingend mit WLAN aufwarten können. Dem Nutzer bleibt da nur das Hoffen, dass auf den genutzten Strecken wenigstens der Mobilfunkempfang seines Anbieters gut ist. Die Bahn hätte hier den Vorteil, dass sie verschiedene Anbieter bündeln kann, wo Anbieter A nicht verfügbar ist, könnte ja Anbieter B sein Netz ausgebaut haben.

5G: Angst vor Fremdanbietern

Bleiben wir zum Abschluss beim Mobilfunknetz. 5G wird als der große Problemlöser betrachtet. Abgesehen von den hohen Kosten, die wohl wieder einmal für die Lizenzen fällig werden – und die der Kunde am Ende mit seinem teuren Tarif bezahlen darf.

Nun hat sich laut Reuters eine Initiative gebildet, die auch noch dafür sorgen möchte, dass nicht jeder Netzausrüster das 5G-Netz in Deutschland aufbauen darf. Insbesondere chinesische Firmen sollen außen vor bleiben.

Die Angst geht um. Angst vor Hintertürchen in der Technik, die es chinesischen Behörden ermöglichen würde, Spionage zu betreiben. Betroffen wäre hier vor allem Huawei, einer der größten Netzausstatter der Welt und Partner der Deutschen Telekom.

Alternativen gäbe es sicherlich, Nokia und Ericsson zählen ebenfalls zu den fähigen Ausstattern. Als Vorbild sieht die Initiative hier Australien, wo genau dies durchgesetzt wurde.

Allerdings kommt die Angst vielleicht auch ein bisschen zu spät, denn bereits Anfang 2019 werden die Lizenzen vergeben, da ist nicht mehr viel Zeit für solche Verbote. Eine gesetzliche Grundlage dafür gibt es demnach auch noch nicht.

Im Fall von Australien hat sich Huawei auch schon geäußert und die Vorwürfe als haltlos zurückgewiesen, da Huawei als privates Unternehmen auftritt und keine formellen Verbindungen zur chinesischen Regierung unterhält.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter,Google+ , Facebook, XING und youtube

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