17. Mai 2019

Messenger: Die besten Apps

Mit einem Messenger schickst du und Nachrichten in Echtzeit hin und her. Das geht nicht nur mit WhatsApp.

Messenger Apps

Kommunikation ist heute so schnell wie nie – ein Grund dafür sind Messenger. Sie ermöglichen einen Live-Chat per Text, Video oder Sprachnachrichten – garniert mit einer Portion Smileys, Emojis, Bilder und GIFs. Allen bekannt ist WhatsApp. Doch nur, weil sich dort gefühlt die halbe Welt tummelt, muss es nicht die beste Lösung sein. Wenn du über einen Wechsel zu einer anderen Messenger-App nachdenkst, dann schau dir unsere Vorschläge an.

WhatsApp: Der Platzhirsch

Die Nutzerzahlen von WhatsApp (Android | iOS) sind ohne Frage beeindruckend: Über 1 Milliarde Menschen nutzen den Messenger weltweit. Beim Start im Jahr 2009 war die Messenger-App für viele Nutzer eine willkommene Alternative zu der mit Kosten verbundenen SMS. WhatsApp hingegen war und ist kostenlos und trumpft zusätzlich mit weiteren Features auf, wie etwa Statusmeldungen, Emojis oder Sticker. Und sogar kostenlose (Video)Anrufe kannst du über WhatsApp tätigen.

Spätestens seit 2014 und der Übernahme von Facebook sowie der Verschmelzung von WhatsApp und Facebook beäugst vielleicht auch du die Datensicherheit des Messenger-Dienstes kritisch. Zu drastischen Einbrüchen bei den Nutzerzahlen hat der Zusammenschluss nicht geführt – doch die Konkurrenz wächst.

Telegram

Immer beliebter wird der Messenger-Dienst Telegram (Android | iOS). Diese Messenger-App ist ebenfalls kostenlos und hat bei den Nutzerzahlen mittlerweile die 200-Millionen-Marke überschritten.

Grundsätzlich funktioniert hier das Chatten, wie du es gewohnt bist: Ob Texte, Fotos, Videos oder andere Dokumente – bis zu einer Dateigröße von 1,5 GB kannst du alles verschicken. Folgende Funktionen bietet Telegram dir außerdem:

  • selbstzerstörende Nachrichten und Bilder à la Snapchat
  • Datenspeicherung in der Cloud und damit mehr freier Speicherplatz auf deinem Gerät (auf Wunsch ziehst du dir die verschickten Daten auf dein Smartphone)
  • Secret Chats mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • selbst programmierbare Bots, die unterschiedlichste Funktionen ausführen können (z. B. Umfragen in Gruppen erstellen oder Nachrichten mit einem Countdown verschicken)

Ob Gruppen mit mehreren tausend Teilnehmern oder eine Telefon-Funktion: Beim Messenger Telegram bleiben eigentlich keine Wünsche offen. Zudem haben es bestimmt schon einige deiner Freunde auf dem Smartphone installiert. In Sachen Sicherheit ist der Dienst jedoch nicht das Nonplusultra.

Benutzeroberfläceh der Telegram-Website

Threema

Wenn du Threema (Android | iOS) nutzen möchtest, musst du einmalig etwa 2 bis 4 Euro zahlen, je nach Betriebssystem. Ob sich das lohnt, ist Ansichtssache. Etwa 5 Millionen Nutzer haben sich bereits für Threema entschieden. Folgendes bietet dir die Messenger-App:

  • Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats
  • Datenspeicherung auf Servern in der Schweiz
  • Umfragen direkt in den Chats
  • anonyme Nutzung ohne die Angabe der E-Mail-Adresse und Handynummer
  • keine Sammlung von Metadaten: Wer, wann, von wo und mit wem chattet, speichert Threema nicht

Durch den geringen einmaligen Beitrag kann sich Threema finanzieren und muss sich nicht von Investoren abhängig machen: Ein Umstand, der sich für dich als Nutzer in der Regel bezahlt macht.

Signal

Wenn du bereit bist, etwas für den Messenger-Dienst zu bezahlen, kannst du dich meist auf eine sichere Kommunikation verlassen. Doch auch eine Messenger-App, die kostenlos ist, kann eine vorbildliche Sicherheit aufweisen. Der Messenger Signal (Android | iOS) finanziert sich über Spenden und bietet dir folgende Sicherheitsfeatures:

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aller Nachrichten
  • abhörsichere Telefonate
  • selbstzerstörende Nachrichten
  • keine Speicherung von Metadaten über die Nutzer
  • der Quellcode ist Open Source: Jeder kann nachsehen, wie die App funktioniert und ob es Hintertürchen und Sicherheitslücken gibt

Sicherheit wird bei Signal großgeschrieben – lediglich den Serverstandort in den USA finden manche bedenklich, da die dortigen Datenschutzbestimmungen weniger streng sind als in Europa.

Benutzeroberfläche der Signal-Website

Das Chatten mit Texten und (bewegten) Bildern funktioniert bei Signal so, wie du es von anderen Messenger-Diensten kennst. Fehlen also nur noch die Gesprächspartner: Offizielle Nutzerzahlen gibt Signal bislang nicht bekannt. Doch vielleicht kannst du ja ein paar deiner Freunde vom Umzug überzeugen.

Foto: ©Shutterstock/Denys Prykhodov

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