10. Juni 2019

Die besten Meditations-Apps

Gönne dir eine Pause vom alltäglichen Trubel. Meditations-Apps zeigen, mit welcher Atemtechnik und Denkweise das gelingt.

DR:Titel_Mediations-Apps

Wer bei Meditation an Räucherkerzen, unbequemen Lotussitz und esoterische Musik denkt, liegt falsch. Die allermeisten Meditations-Apps und -Kurse sind frei von Esoterik und haben sich dem medizinisch anerkannten Konzept der Achtsamkeitsmeditation verschrieben.

Mit einer Meditations-App lernen gestresste Menschen, den Moment zu genießen, statt in Alltagsroutine und dem ewig rotierenden Karussell negativer Gedanken zu verharren. Bei den zumeist geführten Meditationen lädt dich eine sympathische Stimme dazu ein, einmal tief durchzuatmen oder dich auf eine Fantasiereise zu begeben. Danach kehrst du besser gelaunt und wesentlich gelassener ins Hier und Jetzt zurück.

Viele Meditations-Apps für iOS und Android widmen sich zudem speziellen Themen wie Einschlafproblemen oder dem Umgang mit Ängsten oder Liebeskummer.

Gesundheitsapps zum Entspannen – hilft das wirklich?

Innere Balance und Gelassenheit per Smartphone? Das ist nur scheinbar ein Widerspruch. Meditations-Apps sind gerade dann ideal für dich, wenn dein Zeitplan kein stundenlanges Meditieren zulässt. Ob in der U-Bahn, der Bürokantine oder Supermarktschlange: Mit Stöpseln in den Ohren kannst du dir praktisch überall und ganz diskret eine kurze Auszeit nehmen.

„Nicht-stören“-Funktionen unterbinden ablenkende Anrufe und Nachrichten ab. Damit die innere Einkehr rasch zur Gewohnheit wird, kannst du die häufig nur wenige Minuten dauernden Sequenzen beliebig oft wiederholen. Erinnerungsnachrichten holen dich aus dem Hamsterrad des Alltags und motivieren dich immer wieder.

Ob Meditations-App für Android oder iOS: Jede Anwendung setzt andere Akzente. Auch Design und Interface sollten dich ansprechen. Sonore Märchenonkelstimme oder kristallklare Klangfarbe: Damit du dich auf die geführten Meditationen einlässt, sollten dir auch die Sprecher zusagen.

Zum Glück kannst du die allermeisten Meditations-App probeweise downloaden. Als Basisversion vermitteln sie oftmals die Grundlagen; themenspezifische Module musst du dazukaufen.

Meditations-App Calm

„Take a deep breath …“ – schon das Intro der Meditations-App „Calm“ (iOS | Android) lässt einen zur Ruhe kommen. Zauberhafte Naturaufnahmen füllen den gesamten Screen. Die animierten Bilder von lichtdurchfluteten Wäldern und in Nebel gehüllten Wiesen sprechen für ein klares Design.

Begleitet werden sie von den wohltuenden Klängen der Hintergrundmusik und einer einlullenden Akustikkulisse. Die plätschernden Bäche, rauschenden Meere und raschelnden Blätter wirken ungemein entspannend. Größtenteils spricht eine angenehm sanfte Frauenstimme. Einige Übungen hat der Schauspieler Sebastian Koch eingesprochen.

Die Meditations-App beschränkt sich auf wenige Menüpunkte (Schlaf, Meditation, Musik und Mehr) und ist intuitiv bedienbar. Inhaltlich fokussiert die App Entspannung und Einschlafhilfe. Englisch- und deutschsprachige Sequenzen wechseln sich dabei ab. Ein einwöchiger Gratiskurs führt dich in Meditationstechniken ein.

Auf die zahlreichen weiteren Programme haben nur Abonnenten Zugriff. Darin lernen User, wie sie ihre Konzentration steigern, mit Stress umgehen oder Ängste bewältigen. Mit den täglich wechselnden Zehn-Minuten-Übungen versorgt die Meditations-App Calm ihre User immer wieder mit neuem Content. Die App eignet sich sowohl für Neulinge als auch für Fortgeschrittene.

Ein Jahresabo gibt es ab rund 53 Euro. Das eingängige Konzept kommt übrigens auch bei Promis gut an: Vor Kurzem veröffentlichte der Musiker Moby sein neues Album vorab exklusiv auf der App und ergänzte sie um ein weiteres Feature.

Beispielsbilder für Calm

Meditations-App Headspace

Weltweit 30 Millionen Nutzer lauschen der ruhigen Stimme des „Headspace“-Gründers Andy Puddicombe, um ihren Kopf frei zu kriegen. Einst erholte er sich in einem indischen Kloster von mehreren Schicksalsschlägen und ließ sich zum buddhistischen Mönch weihen. Weit davon entfernt, Zuhörern spirituelle Lehren aufzudrängen, wendet sich die Meditations-App Headspace (iOS | Android) an eine breite Zielgruppe stressgeplagter Menschen.

Anhand anschaulicher Illustrationen erklärt die App in einem kostenfreien Einsteigerkurs, wie das Gehirn auf Alltagshektik reagiert. Tipps zur Entspannung sind inklusive, für mehr musst du zahlen. Ein Monatsabo kostet rund 10 Euro, das Jahresabo circa 72 Euro. Dabei erlernst du Atemtechniken und erfährst, wie du deine Kreativität förderst, dich selbst motivierst oder in Geduld übst.

Gezielte Übungen der Meditations-App sollen bei Problemen wie Panikattacken, Schlafstörungen und Beziehungsstress helfen. Dank Erinnerungsfunktion bleibst du am Ball. Ein Pluspunkt ist auch, dass du dich ebenso dosiert wie intensiv in Sachen Achtsamkeit üben kannst. Die Sessions sind zwischen 3 Minuten und 1 Stunde lang.

Das Design ist Geschmackssache, auf den einen oder anderen mögen die Illustrationen etwas zu bunt und überladen wirken. Abstriche gibt es auch hinsichtlich der Bedienung. Das Menü ist etwas unübersichtlich gestaltet. Dafür ist die App neuerdings komplett auf Deutsch erhältlich.

Beispielsbilder für Headspace

7Mind – Meditations-App der Krankenkassen

Schon länger fördern Krankenkassen Fitness-Apps. Nun hat das deutsche Gesundheitswesen auch das Potenzial von Meditations-Apps erkannt. Die Chancen stehen gut, dass deine Krankenkasse die Jahresgebühr von 59,99 Euro übernimmt. Dass die App stressbedingten Krankheiten vorbeugt, ist damit zertifiziert. Die Gesundheitsapp bietet einzelne Übungen aber auch kostenfrei an.

Der Name „7Mind“ (iOS | Android) ist programmatisch für diese Meditations-App. Die meisten Übungen dauern 7 Minuten, und jeder Kurs besteht aus 7 geführten Meditationen. Das erlaubt es dir, dich in Themen wie Stress, negative Emotionen, Lampenfieber oder Kreativität in aufeinander aufbauenden Sessions zu vertiefen. Du findest praktisch für jedes Problem und jede Lebenssituation eine passende Übung.

Daneben gibt es zweiminütige Sequenzen für zwischendurch. Auch bei 7Mind vermittelt eine längere Einheit Anfängern die Basics. Die Stimme des Sprechers und App-Gründers Paul Kothes strahlt Wärme aus; ebenso angenehm sind die klare Struktur und das zurückhaltende Design. Für Motivationsschub sorgt ein Überblick über Fortschritte inklusive Belohnungen.

Beispielsbilder für 7Mind

Stop, Breathe & Think

Diese App lädt dazu ein, innezuhalten. Atemübung, Body-Scan oder doch lieber eine Gehmeditation? „Stop, Breathe & Think“ (iOS | Android) nimmt dir die Entscheidung ab. Die App fragt gezielt dein aktuelles Befinden ab und ermuntert dich dazu, in dich zu gehen. Das schult die Wahrnehmung körperlicher Stresssignale und des Gemütszustands – eine wichtige Voraussetzung für ein achtsameres Leben.

Auf Basis deiner Antworten schlägt dir die Meditations-App passende Trainings vor. Genauso gut kannst du dir aber auch selber deine Favoriten auswählen. Auch diese App behandelt verschiedene Themen. Sie verzichtet auf Hintergrundgeräusche und ist nur auf Englisch verfügbar, die Frauenstimme ist angenehm.

Etwas fürs Auge sind die vielen schönen und oft recht amüsanten Zeichnungen. Ansonsten ist das Interface schlicht gehalten. Das Eingangsmenü zeigt deinen Fortschritt an und bietet dir ein persönliches Gefühlsbarometer.

Beispielsbilder für Stop, Breath & Think

Foto: ©Shutterstock/Aleksandra Belinskaya

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