18. September 2017

Gesundheits-Apps gehört die Zukunft

Gesundheits-Apps sind unter Smartphone-Usern der Renner: Doch wie nützlich sind die kleinen Helfer tatsächlich?

 

Gesundheitsapps

Die Smartphone-Revolution wälzt nicht nur unser Kommunikationsverhalten um. Die unterschiedlichen Apps beeinflussen auch unser Alltagsleben teils deutlich. Ob Taxi rufen, Notizen machen, Musik hören, Shoppen oder Termine planen – fast alles ist heute per App möglich.

So wundert es kaum, dass auch Gesundheits-App auf dem Vormarsch sind. Was vor ein paar Jahren mit einem einfachen Schrittzähler anfing, ist inzwischen zu einem gigantischen Markt für Gesundheits-Apps, Sportarmbänder, Smartwatches und Pulsuhren angewachsen.

Einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom zufolge nutzt fast jeder zweite Smartphone-User eine Gesundheits-App, um die pro Tag gelaufenen Schritte zu zählen, die Herzfrequenz zu messen und das Schlafverhalten zu beobachten.

Unterschiedliche Funktionen bei den Gesundheits-Apps

Besonders beliebt sind vor allem solche Apps, die Fitness- und Körperdaten erfassen, also Schritte, Herzfrequenz oder Blutdruck. Danach folgen mobile Anwendungen, die rund um die Themen Gesundheit, Fitness, Gewicht und Ernährung informieren. Zurückhaltender ist bis heute das Interesse an Gesundheit-Apps, die auf Grundlage der erfassten Daten Verhaltens- und Motivationsratschläge geben.

Noch weniger verbreitet sind Anwendungen, die an konkrete Termine wie Impfungen und Medikamenteneinnahme erinnern. Dabei liegt hier wahrscheinlich die Zukunft der Gesundheits-Apps: Kranke an die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente zu erinnern, sowie bei Herzerkrankungen, Diabetes und anderen Krankheitsbildern zu helfen.

Wenn du also nach einer Gesundheits-App suchst, musst du dir demnach im Klaren sein, wofür du sie eigentlich nutzen möchtest. Folgende Fragen solltest du dir vorher beantworten:

  • Welche Ziele verfolgst du?
  • Welche Funktionen sind dafür notwendig?

Das erfährst du in der Regel aus der Beschreibung zur App. Bleibt unklar, wofür die Gesundheits-App eigentlich gut sein soll, solltest du lieber die Finger von ihr lassen.

„Selbstvermessen“ nicht unumstritten

Das Erfassen der eigenen Daten via Gesundheits-App wird auch „Self-Tracking“ genannt. Atemfrequenz, Schlafqualität, Schrittzahl und Essgewohnheiten – alles lässt sich über Wochen, Monate und Jahre verfolgen. Die Anzahl solcher Anwendungen fürs Smartphone ist in letzten Jahren rasant gewachsen. Doch Obacht, nicht jede Gesundheit-App ist hilfreich und seriös. Das gilt vor allem für Ernährungs-, Vorsorge- und Diagnose-Apps.

Während die einen dir eine maximale Menge an Kalorien pro Tag exakt vorgeben – die allerdings ohne eine Umstellung der Ernährung und mehr Sport kaum sinnvoll ist –, haben vor allem Diagnose-Apps einen schlechten Ruf. Nur etwa ein Drittel ihrer Befunde sind richtig. Es liegt auf der Hand, dass es durchaus gefährlich werden kann, wenn man auf eine falsche Diagnose vertraut und seinen Lebensstil an solch einer Fehldiagnose ausrichtet.

Von einer weiteren negativen Begleiterscheinung können Ärzte ein Lied singen: Patienten, die sich aufgrund ihrer Recherchen von allen möglichen Krankheiten befallen oder bedroht füllen. Stärker noch als das Internet fördern Gesundheits-Apps die Hypochondrie-Tendenzen bei vielen Menschen.

Auch wenn viel Unsinn auf dem Markt ist: Einige Apps zum Therapie-Management, die an die Medikamenten-Einnahme erinnern oder Wechselwirkungen anzeigen, kommen auch bei Experten gut an. Denn sehen sie die durchaus positiven Effekte hinsichtlich der Bewegungsmotivation. Und es gibt noch keine wissenschaftlichen Belege dafür, aber Endlich-Nichtraucher-Apps oder Notfall-Apps scheinen auch eher zu helfen als zu schaden.

Unsere Top-Liste: Beste Gesundheits-Apps für Dich

In einem ständig wachsenden Markt „die“ Gesundheits-Apps zu finden, ist mit einem Test kaum möglich. Gerne teilen wir mit dir aber unsere Top-10-Liste: Fitness- und Gesundheit-Apps, die uns nie enttäuscht haben:

Für Läufernaturen: Lauf-Apps

Für Motivationshungrige: persönliche Smartphone-Coaches  

Für Entspannungsbedürftige: Meditations-Apps

Für empfindliche Nasen und Allergiker: Analyse-Apps

Fazit: Ein bisschen bemuttern lassen schadet nicht

Was früher die Eltern geleistet haben, übernehmen heute (zumindest teilweise) Gesundheits-Apps – eine kleine Gedächtnisstütze kann ja nicht schaden. Auf folgende Punkte solltest du bei der Wahl deiner App achten:

  • Nutzen: Brauchst du wirklich die Informationen, die sie dir gibt?
  • Seriosität: Verfügt sie über Impressum und Datenschutzerklärung?
  • Handling: Lässt sie sich einfach bedienen und tut sie das, was sie tun soll?
  • Bewertungen: Die Community weiß immer noch am besten, welche die besten Gesundheits-App ist.

Illustration:© Shutterstock/ Mascha Tace

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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