27. April 2018

6 Ernährungs-Apps, die sich lohnen

Ernährungs-Apps (können) helfen, gesünder zu leben. Wir stellen Apps mit verschiedenen Schwerpunkten vor.

DR_Titelbild:Ernährungsapps_2

Das Angebot an Apps erscheint unendlich. Einen regelrechten Boom erleben zurzeit Gesundheits-Apps. Umfragen des Branchenverbands Bitkom zufolge nutzt jeder zweite Smartphone-User eine solche App. Zum Thema Gesundheit zählen viele Kategorien: Fitness, Allergien, Entspannung und natürlich Ernährung.

Die verschiedenen Ernährungs-Apps, die gegenwärtig auf dem Markt sind, richten sich an unterschiedliche Bedürfnisse. Deshalb sollte sich jeder potenzielle Nutzer vorher damit auseinandersetzen, welche Erwartungen er an die App hat. Ernährungsinformationen schnell abrufen zu können, um sich auf lange Sicht gegen ernährungsbedingte Krankheiten zu schützen, ist durchaus nützlich. Eine qualifizierte Beratung durch Experten und eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema ersetzen sie jedoch nicht.

Wir haben für dich unsere Favoriten unter den Ernährungs-Apps aufgelistet, die sich in unserem Alltag bewährt haben und die wir auf keinen Fall mehr missen möchten. Wenn du dich zudem körperlich fit halten möchtest, schadet es nicht, einen Blick in unseren Artikel mit den besten 6 Fitness-Apps zu werfen.

1. aid E-Nummern-Finder: Wissen, was drin ist

Zu einer gesunden Ernährungsweise gehört auch, sich die Zutatenliste auf der Verpackung anzusehen. Dort müssen alle verwendeten Substanzen aufgelistet sein. Die häufig für die Ernährung nicht notwendigen Zusatzstoffe bleiben aufgrund der komplizierten chemischen Namen und E-Nummern vielen Verbrauchern ein Rätsel. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet mit seiner kostenlosen Ernährungs-App „E-Nummern-Finder“ (iOS | Android) einen schnellen, unkomplizierten Überblick über die Zusatzstoffe.

Gib einfach die E-Nummer oder die Bezeichnung des Zusatzstoffs ein und schon erfährst du, was dahinter steckt. Zwar steht die E-Nummer dafür, dass der Zusatzstoff essbar und unbedenklich ist. Dennoch reagieren empfindliche Menschen und kleine Kinder nicht selten mit Beschwerden auf sie. Deshalb sollten gerade sie sich möglichst zusatzstoffarm ernähren.

2. AOK Bewusst einkaufen: Mit der Ampel zu einer gesünderen Ernährung

Der AOK Bundesverband setzt auf das Ampelsystem, um dir eine gesundheitsbewusste Ernährungsweise zur erleichtern. In der kostenlosen Ernährungs-App „Bewusst einkaufen“ (iOS | Android) gibt es drei Varianten, Einkaufslisten zu erstellen: per Barcode-Scanner, über die Lebensmittelkategorie-Suche oder mittels Texteingabe.

In der Übersicht deines gesamten Einkaufs siehst du dann, wie sich die Ampelfarben verteilen, das heißt, wie viele Lebensmittel sich im roten, gelben und grünen Bereich befinden. Das Ampelsystem gibt Aufschluss darüber, wie viel Fett, gesättigte Fettsäuren, Zucker und Salz ein Lebensmittel enthält. Ergänzt werden die Angaben durch Kalorienzahl und den Eiweiß- und Kohlenhydratgehalt. Im Supermarkt scannst du einfach den Barcode des Lebensmittels ein und erhältst die gewünschten Informationen.

3. Zu gut für die Tonne! Schluss mit der Verschwendung

Die Ernährungs-App „Zu gut für die Tonne!“ (iOS | Android) hat nicht nur eine gesundheitsbewusste Ernährung, sondern vor allem den verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln im Blick. Immerhin wird jedes achte Lebensmittel in Deutschland weggeworfen. Die Software des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stellt Rezepte für die kreative Resteküche bereit. Darunter befinden sich Kochideen von Prominenten wie Tim Wälzer, Daniel Brühl oder Sarah Wiener.

Wer ein eigenes Rezept für die leckere Resteverwertung hat, kann es gerne vorschlagen. Immerhin haben sich auf diese Weise inzwischen schon 340 Rezepte angesammelt. Die Ernährungs-App gibt darüber hinaus Tipps zum Einkauf sowie zur richtigen Aufbewahrung und Verwertung von Lebensmitteln. Im umfangreichen Lexikon finden sich Informationen zu deren Lagerung und Haltbarkeit.

Besonders gut hat uns der Einkaufsplaner gefallen. Seitdem wir ihn verwenden, behalten wir beim Einkauf im Supermarkt den Überblick darüber, was wir wirklich brauchen, und können Mengen besser einschätzen. Das spart Zeit und Geld. Genauso wie die App: Sie ist nämlich komplett kostenlos.

4. aid Saisonkalender: Heute ist nicht meine Zeit

Wer sich und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, ernährt sich saisonal und kauft Obst und Gemüse aus der Region. „Der Saisonkalender“ (iOS | Android) vom Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) listet für den jeweils aktuellen Monat alle Gemüse- und Obstsorten auf, die gerade Haupterntezeit haben.

Mit einem weiteren Fingertipp erhältst Du einen Überblick darüber, wie sich das Marktangebot für ausgewählte Gemüse- und Obstsorten über das gesamte Jahr verteilt. Denn ist das Angebot besonders hoch, lohnt sich der Einkauf am meisten. Außerdem informiert die Ernährungs-App darüber, wie sich das Angebot zusammensetzt. So erfährst du, wie groß der Importanteil im Vergleich zur heimischen Ware ist. Diese Informationen lassen sich für rund 80 Obst- und Gemüsesorten einschließlich Exoten und Zitrusfrüchte abrufen. Eine Suchfunktion erleichtert die gezielte Informationsabfrage. Auch dieser umweltfreundliche Einkaufsplaner ist kostenfrei erhältlich.

5. Food Navi

Wirklich viel Arbeit auf dem Weg zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährungsweise nimmt dir die App „Food Navi“ von der Gesellschaft für optimierte Ernährung (GOE) ab. Nachdem du dein Profil mit Angaben zu Geschlecht, Alter, Größe, Gewicht und körperlichen Aktivitäten in Beruf und Freizeit gefüttert hast, errechnet die Ernährungs-App, wie für dich die optimale Verteilung der einzelnen Lebensmittelgruppen aussieht. Das Ergebnis wird dir in Form eines Ernährungskreises präsentiert.

Damit das Programm dir anzeigen kann, ob deine Ernährung optimal ist, hältst du deinen wöchentlichen Verzehr in Form von Portionseinheiten in Ernährungskategorien fest. Die Bewertung basiert auf dem Healthy Eating Index des UGB (Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung e.V.). Das Bewertungssystem beruht nicht auf einzelnen Nährstoffen, sondern auf der als optimal errechneten Kombination verschiedener Lebensmittelgruppen. Bisher gibt es die App für Vegetarier und Mischköstler nur fürs iPhone (iOS): Kostenpunkt 1,99 Euro. Seit Kurzem bietet die GOE auch Versionen ihrer App speziell für Diabetiker (iOS), Zöliaker (iOS) sowie zur kardiovaskulären Vorsorge (iOS) an.

6. EAT SMARTER: Wissen, was zu kochen ist

Jetzt weißt du alles über gesunde Lebensmittel, hast aber noch keine Idee, was du daraus kochen sollst? Die kostenlose App EAT SMARTER (iOS | Android) bietet Zugriff auf 100.000 gesunde Rezepte. So fällt bewusstes Ernähren gleich viel leichter. Die Rezeptsammlung enthält Kategorien wie Low Carb, Vegan, Abnehmen und Vegetarisches mit Superfood. Die intuitive Navigation macht es leichter, passende Rezepte zu finden. Der praktische Einkaufszettel garantiert, dass du keines der benötigten Lebensmittel vergisst. Und wenn es geschmeckt hat, kannst du das Rezept einfach im Kochbuch speichern.

Foto: ©Shutterstock/ Syda Productions

Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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