08. Februar 2021

Beste Dating-Apps im Check

Dating-Apps sind besonders bei jungen Menschen beliebt. Wir zeigen dir die besten Plattformen für die Partnersuche.
Dating-Apps

Tinder, Bumble und Co. sind angesagt: Millionen junge Menschen lieben es, zu swipen, bis die Finger glühen! Manch einer sucht über die Plattformen eine unverbindliche Beziehung oder einen Weg aus der Langeweile, andere erhoffen sich von den Apps eine ernsthafte Partnerschaft. Wir haben uns die beliebtesten Portale mal genauer angesehen. Welche ist wohl die beste Dating-App in Deutschland?

Tinder

Tinder (iOS | Android) gilt unter den Dating-Apps fast schon als der Klassiker schlechthin. Das Prozedere ist denkbar einfach und wurde auch schon von vielen vergleichbaren Plattformen übernommen: Dir werden registrierte Nutzer aus deiner aktuellen Umgebung angezeigt („Radius-Prinzip“) und du entscheidest, ob du die jeweilige Person attraktiv findest oder nicht.

Das geschieht über die Swipe-Funktion: Spricht dich ein Nutzer eher weniger an, swipest du nach links. Findest du die Person anziehend, swipest du nach rechts. Wenn die betreffende Person ebenfalls auf diese Weise ihre Sympathie bekundet, kommt es zu einem Match. Heißt: Beide können nun miteinander chatten, sich kennenlernen und auf Wunsch natürlich auch ein Treffen vereinbaren.

Jeder User muss mindestens ein Foto von sich hochladen, damit sich die suchende Person einen ersten Eindruck verschaffen kann. Weitere obligatorische Angaben sind der Vorname und das Alter. Auf Wunsch kann man auch noch weitere persönliche Infos hinterlegen, etwa den Beruf, Hobbys oder bestimmte Eigenschaften, die einen selbst ausmachen oder die der gesuchte Partner mitbringen soll.

Ein Problem, das vor allem bei Tinder gravierend ist: Knapp zwei Drittel der gut zwei Millionen Nutzer in Deutschland sind Männer. Das führt unweigerlich dazu, dass es bei weiblichen Nutzern viel häufiger zu Matches kommt.

OkCupid

Auch bei OkCupid (iOS | Android) gilt das Prinzip: Swipe nach rechts, wenn du die Person ansprechend findest – swipe nach links, wenn das Gegenteil der Fall ist. Doch die App bietet gegenüber anderen Dating-Portalen einen entscheidenden Vorteil: Bei keiner Plattform ist es so einfach, sich ein genaues Bild von den inneren Werten der jeweiligen Person zu machen.

Denn: Als Nutzer hat man die Möglichkeit, detaillierte Angaben zur eigenen Person zu machen, indem man in seinem Profil Infos zu religiösen und politischen Ansichten, Ernährungspräferenzen, Sprachkenntnissen oder Ausbildung hinterlegt.

Besonders aufschlussreich sind jedoch die verschiedenen Fragen, die man über sich selbst beantworten kann – beispielsweise, ob man gerne politische Diskussionen führt, wohin man am liebsten verreist, welche Serie man sich zuletzt angesehen hat oder ob man grundsätzlich schon bereit ist, sesshaft zu werden.

Dank all dieser Zusatzinfos wird dir die Partnersuche enorm erleichtert. Und du kannst bei deiner Suche angeben, auf welche Eigenschaften du bei deinem potenziellen Partner besonders viel Wert legst. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist OkCupid für uns heißer Favorit im Rennen um die beste Dating-App für junge Leute.

Bumble

Bumble (iOSAndroid) bietet einen großen Mehrwert für alle Frauen, die bei der Partnersuche nicht mit plumpen Anmachsprüchen belästigt werden wollen. Denn hier bestimmt die Frau, ob sie bei einem Match Kontakt aufnehmen will. 24 Stunden hat die Nutzerin Zeit, die andere Person anzuschreiben. Letztere kann diese Frist einmal verlängern.

Der Hintergrund ist einfach: Nicht selten kommt es vor, dass man bei einem Profil intuitiv oder versehentlich nach rechts streicht – und einem erst hinterher klar wird, dass man die jeweilige Person eigentlich gar nicht kennenlernen möchte. Für derlei Situationen ist Bumble die optimale Dating-App.

Ähnlich wie bei OkCupid kannst du auch bei Bumble optional Angaben über dich und deine Gewohnheiten machen und so einen ersten Eindruck von deiner Persönlichkeit vermitteln. Davon kannst du natürlich enorm profitieren, da du mit deinen Beschreibungen möglicherweise bei einem anderen Nutzer spontanes Interesse weckst.

Wenn du nicht allzu viel von dir preisgeben möchtest, ist Zurückhaltung das Beste. Dating-Apps sollen ja auch keinen gläsernen Menschen aus dir machen, zumal man sich – wenn es zu einem Match gekommen ist – beim Kennenlernen auch noch genug zu erzählen haben sollte.

Lovoo

Was das grundlegende Prinzip angeht, gibt es auch bei Lovoo (iOSAndroid) keine bahnbrechenden Unterschiede zu anderen Dating-Apps. Dem Nutzer werden Personen in der Umgebung angezeigt, und durch einen Rechts- oder Links-Swipe entscheidet man anhand des Fotos und weiterer Infos, ob man den jeweiligen User ansprechend findet oder nicht.

Bei Lovoo kannst du aber nicht nur swipen, was das Zeug hält. Die App bietet auch die Möglichkeit, Livestreams von Nutzern zu verfolgen oder selbst einen solchen zu starten. Dabei kannst du wie bei Twitch, YouTube und Co. nach Belieben deinen Content präsentieren, aber auch kurzweilige Live-Games spielen, die das Kennenlernen erleichtern sollen.

Ein weiterer Vorteil der App: Der Geschlechteranteil ist wohl relativ ausgeglichen. Und: Nutzer können auch angechattet werden, wenn (noch) kein Match vorliegt. Das kann sich aber durchaus auch als Nachteil entpuppen. Um zu verhindern, dass ein Nutzer unendlich viele Personen mit Kontaktanfragen behelligt, sind diese „Eisbrecher“ auf einen pro Tag begrenzt.

Beste Dating-Apps: Kostenlos, aber mit Einschränkungen

Einen Vorteil bieten alle Dating-Apps: Wer viel um die Ohren hat und dennoch einen Partner finden möchte, der hat es mit Tinder und Co. um einiges leichter. Zumal du dir keine Sorgen um mögliche Kosten machen musst, denn alle von uns vorgestellten Dating-Apps sind kostenlos – zumindest die Basic-Varianten.

Tinder, Bumble und Co. bieten darüber hinaus auch noch Premium-Versionen, die mit verlockenden Annehmlichkeiten aufwarten. Gegen eine Extra-Gebühr kannst du zum Beispiel ganz einfach nachsehen, wer bei dir nach rechts geswipet hat. Anschließend kannst du die jeweilige Person dann direkt anschreiben.

Bei den kostenlosen Varianten der Dating-Apps ist das nicht der Fall. Zwar werden dir die Nutzer, die dich attraktiv finden, bevorzugt angezeigt. Allerdings kannst du in diesem Moment nicht erkennen, dass eben diese Person dich kennenlernen will.

Foto: ©Shutterstock/Tero Vesalainen

Finja

Finja liebt gut gemachte Anwendungen und kennt (so gut wie) jede App. Wenn Sie nicht das Smartphone ihrer Freundin einrichtet, soll sie gerüchteweise auch mal in der analogen Welt unterwegs sein.

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