13. Dezember 2017

Android-Apps programmieren

Für das Programmieren von Android-Apps gibt es immer mehr Hilfen. Wir verraten, wie der Einstieg gelingt.

DR_Android_Programmieren_Titelbild

Apps müssen wie jede andere Software in einer Programmiersprache geschrieben werden. Bei Android-Apps nutzt man dafür Java. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu iOS – denn Apps für iOS werden in Objective und Swift programmiert.

Java-Kenntnisse sind daher eine der wesentlichen Voraussetzungen, damit man aus einer Idee eine funktionsfähige Anwendung für andere Nutzer entwickeln kann. In unserem allgemeinen Beitrag zum Thema Apps programmieren stellen wir einige Lernprogramme für Java vor.

Voraussetzungen für das Entwickeln von Android-Apps

Gute Voraussetzungen für das Entwickeln von Android-Apps sind die untenstehenden, kostenlos verfügbaren Softwarepakete:

  • Android Studio
  • Java Development Kit (die jeweils aktuelle Version)

Android Studio ist allerdings kein Muss, um eine App für Android zu programmieren. Alternativ kannst du auch eine andere Entwicklerumgebung nutzen. Vorteil des Android Studios sind allerdings eine Reihe von Funktionen, die auf die spezifischen Bedingungen des Android-Kosmos ausgerichtet sind.

Die Installation des Android Studios erfolgt weitgehend automatisch. Wichtig ist, dass du vorab die jeweils aktuelle aktuell Version des Java Development Kit installierst (JDK). Denn ohne JDK lässt sich Android Studio nicht vollständig installieren.

Projekte in Android Studio verstehen

Sobald die Entwicklerumgebung installiert ist und die Projekt-Oberfläche geladen wurde, wird in der linken Menüleiste eine Reihe von Dateien angezeigt. Sie bilden als Ganzes ein Projekt und aus ihnen wird am Ende die App exportiert. Eine zentrale Datei ist die AndroidManifest.xml – diese muss im Verzeichnis jedes Projekts gespeichert sein, da dort wichtige Informationen hinterlegt sind.

Die von Google bereitgestellte Entwicklerumgebung beinhaltet zahlreiche Funktionen, die das „Coden“ für Android-Geräte vereinfachen. Es ist beispielsweise ein Layout-Editor integriert, mit dem du per Drag-and-drop die Nutzeroberfläche deiner App gestalten kannst. Daten zur Nutzeroberfläche sind in der Datei activity_main.xml gespeichert.

Für das Erstellen von Java-Code findest du außerdem eine Reihe von Code-Vorlagen und vordefinierter Datei-Strukturen, die das Programmieren beschleunigen können. Auch wenn der Layout-Editor und die Dateivorlagen vergleichsweise selbsterklärend wirken – ohne Java-Kenntnisse kannst du keine Android-App programmieren.

Diese frei zugängliche Tutorial-Reihe bietet einen guten und ausführlichen Einstieg in Android Studio:

Das Veröffentlichen von Android-Apps

Das Veröffentlichen von Apps im Play Store ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Es wird ein Google-Konto ebenso wie der Zugang zur Google Play Console benötigt. Die Registrierungsgebühr für diese beträgt 25 Dollar (Stand Dezember 2017).

Du kannst deine Apps auf der Plattform für die Testphase hochladen oder zur Veröffentlichung freigeben. Es dauert in der Regel einige Stunden, bis eine zur Veröffentlichung freigegebene App den Androids Zulassungsprozess durchlaufen hat.

Im Übrigen besteht auch die Möglichkeit, eine App auf einem eigenen Gerät zu testen. Voraussetzung dafür ist die Installation der Android Debug Bridge.

Fazit: Die Grundlagen für das Programmieren von Android Apps

  • Android Apps werden in der Programmiersprache Java geschrieben.
  • Als Software benötigst du das Java Development Kit.
  • Als Entwicklerumgebung bietet sich das kostenlose und funktionsstarke Android Studio.
  • Android Studio bietet einen grafischen Layout-Editor und zahlreiche Vorlagen für Plattformen, App-Strukturen und mehr.
  • Der Upload von Apps in den Play Store erfolgt über die kostenpflichtige Entwicklerplattform Play Console.
Redaktion

Hier schreibt die Redaktion von #digitalrepublic. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, Smartphone-Nerds und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und immer mit dem Blick für Digital Lifestyle.

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