SIM-Lock, Taktung, UMTS...

Wissen Sie, was UMTS bedeutet oder was ein Smartphone ist? Was ist damit gemeint, wenn man im Mobilfunk Bereich von Anklopfen spricht oder Sie gefragt werden, ob Sie einen gekürzten oder vollständigen EVN möchten? Das mobilcom-debitel Mobilfunk Glossar erklärt Ihnen die wichtigsten Begriffe rund um das Handy und Mobilfunk – einfach und verständlich.
               

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Sie vermissen einen Begriff in unserem Mobilfunk Glossar? Dann schlagen Sie ihn uns vor.

Senioren Handy

Als Senioren Handys werden Mobilfunktelefone bezeichnet, die größere Tasten besitzen als die meisten herkömmlichen Modelle. Zusätzlich sind häufig Notruffunktionen integriert. Einfache Menüs und kontrastreiche Displays erleichtern die Bedienung der sogenannten Seniorenhandys.

Service-Provider

Telefonie-Anbieter wie mobilcom-debitel, die über kein eigenes Netz verfügen, sondern Airtime von den Mobilfunk-Netzbetreibern kaufen. Das mobilcom-debitel-Angebot umfasst Handys aus allen Netzen: T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2. Neben original Netzbetreiber-Tarifen bietet mobilcom-debitel auch eigene Tarife mit vielen Inklusivleistungen.

SIM-Karte - Subscriber Identification Modul Karte

Die SIM-Karte ist das Herzstück eines jeden Handys. SIM-Karten speichern Infos wie den PIN-Code, die Rufnummer und das individuelle Telefonbuch und werden als kleine Chipkarte in das Handy eingelegt. Bei Prepaid-Handys ist die SIM-Karte in vielen Fällen durch SIM-Lock fest an das Handy gebunden.

SIM-Lock - Subscriber Identification Modul Sperre

Prepaid-Handys werden zumeist mit einem SIM-Lock versehen. Das bedeutet, dass sie ausschließlich mit einer Prepaid-Karte des entsprechenden Betreibers genutzt werden können. Die Sperre kann nach 24 Monaten Laufzeit oder durch die Bezahlung eines festgelegten Betrages mit einem Code durch den Netzbetreiber deaktiviert werden.

Slider Handy

Als Slider Handy bezeichnet man Handys, bei denen die Tastatur unter den Bildschirm geschoben wird. Beispiele für Slider Handys: Nokia N97, LG KU 990 Viewty

Smartphone

Als Smartphone bezeichnet man ein Gerät, welches die Funktionalität eines Handys und eines Organizers/PDA in sich vereint, d. h. zumindest über Kalender, Notizfunktion und ein großes Display verfügt. Beispiele für Smartphone Handys: HTC Touch HD, BlackBerry 9500 Storm, Nokia 5800 XM comes with music

SMS - Short Message Service

Der Short Message Service ermöglicht es, Nachrichten mit einer Länge von maximal 160 Zeichen zu versenden. Per Smart-Messaging können außerdem Logos und Klingeltöne verschickt werden, indem sie an die SMS angehängt werden.

Softkeys

Steuerungstasten, zumeist direkt unter dem Display, denen keine feste Funktion zugewiesen ist. Ihre Belegung hängt immer vom gerade aktiven Menüpunkt ab.

Sprachsteuerung

Anstatt eine Telefonnummer zu wählen, wird der Name des gewünschten Gesprächspartners ausgesprochen, und das Mobiltelefon stellt die Verbindung her.

Sprechzeit

Gibt an, wie lange mit einem voll aufgeladenen Handy telefoniert werden kann, bevor der Akku leer und wieder aufzuladen ist.

Stand-by-Zeit

Gibt an, wie lange ein voll aufgeladenes Handy empfangsbereit ist, bevor der Akku wieder aufzuladen ist. Durch Telefongespräche wird diese Zeit verkürzt. Die Stand-by-Zeit ist zudem davon abhängig, wie gut der Netzempfang ist und ob das Gerät an einem festen Ort verbleibt oder die Funkzelle wechselt.

Stylus

Eingabestift für Touchscreen Handys und PDAs, mit dem eine präzisere Bedienung von Touchscreen Displays ermöglicht wird.

Symbian

Symbian ist ein Betriebssystem für Handys und Smartphones.

Synchronisation

Mit Synchronisation bezeichnet man einen Vorgang, um Daten zwischen verschiedenen Geräten abzugleichen. Um z. B. mit einem Smartphone die aktuellen Kontakte und Termine auch unterwegs zur Verfügung zu haben, wird dieses mit dem PC synchronisiert. Falls unterwegs Kontakte auf dem Smartphone geändert werden, so wird beim nächsten Datenabgleich der PC mit den neuen Infos versorgt, damit die Daten beider Geräte auf dem aktuellen Stand sind.

T9

Dieses Programm sucht schon während der Texteingabe die wahrscheinlichste Bedeutung eines Wortes und erleichtert so die Eingabe von Texten mit der Handy-Tastatur erheblich.

Takt/Taktung

Zeiteinheit, in der Gespräche abgerechnet werden. Bei der Taktung gibt es unterschiedliche Varianten, z. B.:

  • 60/60: Abrechnung aller Gesprächsminuten im Minutentakt
  • 60/10: Ab der 2. Gesprächsminute Abrechnung im 10-Sekunden-Takt
  • 60/1: Ab der 2. Gesprächsminute Abrechnung im Sekundentakt

Tastatursperre

Um ein unbeabsichtigtes Aktivieren des Mobiltelefons zu verhindern, wenn es z. B. in der Tasche getragen wird, verfügen die meisten Mobiltelefone über eine Tastatursperre. Bei Siemens-Telefonen wird sie z. B. durch längeres Drücken der #-Taste aktiviert bzw. deaktiviert.

TFT-Display (Thin Film Transistor)

Bietet gegenüber herkömmlichen Displays einen höheren Kontrast und ein brillanteres Bild.

Touchscreen Handy

Als Touchscreen Handy bezeichnet man Handys, die mit einem berührungsempfindlichem Display ausgestattet sind, über das die verschiedenen Funktionen und Menpünkte abrufbar sind. Beispiele für Touchscreen Handys: LG KP 500, Samsung S5320 Star, LG Arena KM900

Triband-Handy

Mit Triband-Handys können auch amerikanische Funknetze (1900 MHz) genutzt werden.

Twin-Card

Bei den Laufzeitverträgen (T-Mobile, Vodafone und E-Plus) ist es möglich, zusätzlich zu seiner SIM-Karte eine zweite Karte mit gleicher Rufnummer zu bekommen. Damit kann man z. B. mit dem Mobiltelefon oder Autotelefon telefonieren, ohne die Karte von einem Gerät in das andere zu wechseln.

Übertragungsgeschwindigkeit

Wird in der Einheit bps (bits per second) gemessen. Sie bezeichnet die Anzahl der pro Sekunde übertragenen Zeichen. Je höher die Übertragungsgeschwindigkeit, desto schneller kann die Information aufgebaut, gesendet bzw. empfangen werden.

Umbuchen

Der Wechsel der Funkzelle, z. B. beim Telefonieren im fahrenden Auto. Vor allem beim technisch überholten analogen C-Netz spricht man von "Umbuchen". Beim digitalen GSM hat sich für diesen Vorgang eher der Begriff "Zellenwechsel" durchgesetzt.

UMTS

Weltweiter Mobilfunk-Standard der dritten Generation. Der Netzstart erfolgte im Jahr 2004. Mit UMTS sind wesentlich höhere Datenübertragungsraten möglich als in GSM-Netzen (bis zu 2 MBit/s gegenüber 9600 bit/s). Somit ist auch z. B. Video-Telefonie möglich. In der Praxis erreichen diese Netze heute eine maximale Datenübertragung von 384 kBit/s, dies entspricht 6 ISDN-Kanälen.

UMTS-Datenkarte

In den PC oder Laptop einsteckbare Karte, welche über UMTS (falls Netzabdeckung vorhanden) oder GPRS eine Verbindung ins Internet bzw. Intranet herstellt. So können von überall kabellos E-Mails versendet oder Internetseiten aufgerufen werden.

Upstream

Datenübertragung vom Handy ins Internet.

Vibrationsalarm

Ist eine Alternative zum akustischen Signalton: Anstatt des Klingelns vibriert das Handy. Umstehende werden so nicht gestört. Ideal für alle Situationen, in denen es auf Diskretion und Erreichbarkeit gleichermaßen ankommt.

Video Messaging

Neben Fotos können hierbei auch Video-Clips per Handy aufgenommen und per E-Mail an eine E-Mail-Adresse oder per MMS an ein Handy verschickt werden.

Videotelefonie

Das ist die persönlichste Form des Telefonierens. Ähnlich einer Videokamera, kann man gleichzeitig sprechen, hören, sehen und etwas zeigen. Einzige Voraussetzung ist ein Videotelefonie-fähiges Handy.

Voice Dialing - Sprachwahl

Anstatt eine Telefonnummer zu wählen, wird der Name des gewünschten Gesprächspartners ausgesprochen, und das Mobiltelefon stellt die Verbindung her.

Voice Mail

Der Fachbegriff für die in Mobilfunk-Netzen übliche Anrufbeantworterfunktion.

Voice Memo/Voice Recorder

Mit einem Diktiergerät vergleichbare Funktion, mittels der ein Handy Sprache aufnehmen und wiedergeben kann.